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"Ich gehe meinen Weg weiter": Rendi-Wagner sieht Probleme mit Entscheidungen von Frauen

Rendi-Wagner wird weiterhin ihren Weg gehen.
Rendi-Wagner wird weiterhin ihren Weg gehen. ©APA/LUKAS HUTER
Laut Rendi-Wagner wurde die parteiinterne Diskussion um ihre Person davon ausgelöst, dass sie die erste Frau an der Spitze der SPÖ ist. Doch sie will ihren Weg weitergehen.
Christian Deutsch wird SPÖ-Wahlkampfleiter
Rendi-Wagner erklärt Personaldebatte für beendet

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner führt die parteiinterne Diskussion um ihre Person darauf zurück, dass sie die erste Frau an der Spitze der SPÖ ist. Personelle Entscheidungen der männlichen Vorgänger seien nicht so häufig diskutiert worden. Aber "ich geh meinen Weg weiter" - und somit müsse man sich daran gewöhnen, "dass Entscheidungen von Frauen auch zu respektieren sind", sagte sie Freitag in der "ZiB2".

Rendi-Wagner setzt auf "mehr Dialog mit den Menschen"

Sie werde "weiterhin meine Entscheidungen treffen, personeller und anderer Natur" - und "die Politik muss sich daran gewöhnen, dass Frauen ihre Entscheidungen treffen", zeigte sich die Parteichefin kämpferisch, einen Tag nach dem Treffen mit SPÖ-Spitzenrepräsentanten, nach dem sie die Personaldebatte bereits für beendet erklärt hat. Am Freitag bekräftigte Rendi-Wagner, dass jetzt "Schluss sein" müsse mit der "Nabelschau" - und man sich jetzt der Menschen und der für sie wichtigen Themen annehmen müsse. Sie werde demnächst "hinaus in die Bundesländer" fahren, setzt Rendi-Wagner auf "mehr Dialog mit den Menschen".

Rendi-Wagner von schlechten Umfragewerten unbeeindruckt

Am Freitag hatte sie sich für einen neuen Wahlkampfleiter entschieden, den ehemaligen Wiener SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch. Er wird nicht zweiter Bundesgeschäftsführer, das bleibe Thomas Drozda allein, erklärte sie in der "ZiB2". Von den aktuell schlechten Umfragewerten zeigte sich die Parteichefin unbeeindruckt. Diese seien "nur Momentaufnahmen" - und ihre Entscheidung, der "ÖVP-Alleinregierung" das Misstrauen auszusprechen, sei vielleicht jetzt gerade nicht populär, aber die richtige gewesen. Auch Deutsch demonstrierte - im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung" - Zuversicht für den September: "Die Ausgangslage ist das eine, aber das Wahlergebnis ein anderes."

(APA/Red)

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