IAA in Frankfurt mit Besuchereinbruch

Die am Sonntag endende Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt muss einen Einbruch bei den Besucherzahlen verkraften. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ging am Samstag als Veranstalter von rund 850.000 Besuchern aus, bei der vergangenen IAA 2007 waren es noch fast eine Million.

VDA-Präsident Matthias Wissmann zeigte sich dennoch zufrieden. Das Besucherminus sei nur halb so groß wie befürchtet, sagte er. Trotz des schwierigen Umfelds sei die IAA ein Publikumsmagnet geblieben. Nach einer Umfrage des Verbandes plane zudem jeder vierte Besucher, sich im nächsten halben Jahr einen Wagen zu kaufen, sagte Wissmann.

Den Einbruch bei den Besucherzahlen erklärte Wissmann damit, dass die Firmen weniger Kunden auf eigene Rechnung eingeladen hätten. Beim breiten Publikum, das seine Karten an der Kasse kaufe, betrage das Minus nur fünf Prozent. “Die Hallen mit den 100 Weltpremieren sind sehr gut besucht, zum Teil sogar überfüllt”, sagte Wissmann.

Einen Vergleich mit der IAA 2007 mache wenig Sinn. Die Rahmenbedingungen hätten sich zu sehr verändert. In den ersten Messetagen war auch von einem Rückgang bei Journalisten und Fachbesuchern die Rede gewesen. Die 63. IAA schließt an diesem Sonntag nach zehn Tagen ihre Tore.

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