Hunde-Entführer verlangen 350.000 Dollar Lösegeld

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Die kolumbianischen Sicherheitskräfte haben eine Befreiungsaktion für ein Entführungsopfer gestartet - bei ihm handelt es sich um einen Deutschen Schäferhund.

Für seine Freilassung forderten die Entführer 350.000 Dollar (245.000 Euro), teilte die Polizei am Freitag in Bogota mit.

An die reiche Familie im Norden der kolumbianischen Hauptstadt, der Aldo gehört, schickten die Täter ein Video. Darauf sind Aufnahmen von dem angeketteten Tier zu sehen, und einer der Entführer sagt: „Hören Sie, wie Ihr Hund nachts weint.“

Der Hund war direkt aus der Wohnung der Familie entführt worden. Dabei überwanden die Eindringlinge nach Angaben der Polizei ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem. Sie nahmen nur den Hund mit und ließen verschiedene Wertgegenstände in dem Appartement unberührt zurück.

Für die Katz’

Die Polizeiaktion zur Befreiung von Aldo schlug fehl: Es kam zu einem Feuergefecht, zwei mutmaßliche Täter wurden festgenommen. Von dem Schäferhund fehlt aber weiter jede Spur. Aldos Familie befürchtet nun „Racheakte“ der Entführer an dem Tier. Nach Angaben der Polizei ist die Entführung von Tieren in Kolumbien nicht selten, oft werde hohes Lösegeld gefordert.

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