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Hotel statt IMAX neben Wiens Technischem Museum

Wo einst Lokomotiven des Technischen Museums standen und sich derzeit der Zylinder des einstigen IMAX-Kinos erhebt, soll Ende 2010 ein neues Wiener 4-Sterne-Hotel eröffnen.

Die Pläne für den Neubau nahe Schloss Schönbrunn wurden am Montag von Verkehrsbüro-Generaldirektor Harald Nograsek und Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) vorgestellt. Nach dem Abriss des alten IMAX-Baus und der Hoteleröffnung sollen 233 Zimmer zur Verfügung stehen.

Bei einer Gesamtinvestitionssumme von 40 Mio. Euro entsteht das 20. Hotel der Verkehrsbüro-Gruppe in Wien. Man wolle vor allem auf den internationalen Kongresstourismus fokussieren, so Nograsek. Insofern sei der Bauzeitpunkt ideal, zumal man mit der Eröffnung Ende 2010 in die erwartete Aufschwungphase der Wirtschaft stoße.

Um den Solitärbau des Technischen Museums nicht zu beeinträchtigen, wird die Bauflucht des Neubaus sechs Meter zurückgesetzt und liegt überdies hinter Bäumen und einer neugestalteten Parkanlage. Das Vorhaben sei mit dem UNESCO-Denkmalbeirat ICOMOS und dem Denkmalschutz abgeklärt, versicherte Schicker. Schließlich sei das Projekt eines, das man beispielsweise von der Gloriette aus sehr gut sehen werde.

Über die Belebung einer “toten Ecke” neben ihrer Einrichtung freute sich Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums. “Es gibt dort derzeit ein reges Nachtleben, unter dem wir teils sehr leiden”, rekurrierte sie auf den vorhandenen Straßenstrich. Sie setze auf Kooperationen bei Veranstaltungen und nicht zuletzt in der Gastronomie, die derzeit noch unzureichend im Museum ausgebaut sei. “Ein bisschen Wehmut bleibt”, gestand die Direktorin zugleich ein, zumal durch den Neubau der erhoffte, jedoch aus finanziellen Gründen gescheiterte Zubau ihres Museums hinfällig wird.

Frank Aigner, Vertreter des Investors “Schweighofer Privatstiftung”, der das Areal Ende 2007 übernommen hatte, verwies auf 100 Arbeitsplätze, die entstehen sollen. Im Frühjahr soll das IMAX, das Ende 2005 seinen Betrieb einstellen musste, abgetragen werden, wobei die einzelnen Elemente einer Verwertung zugeführt werden sollen. Interesse an einigen Sitzen hat bereits Zuna-Kratky für ihr Museum angemeldet.

 

Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

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