Honda Innova 125: Günstige Mobilität mit automatischer Kupplung

Die kleine 125er Innova ist eines der beliebtesten Pferde im Zweiradstall von Honda. Dabei handelt es sich keineswegs – wie die Modellbezeichnung vermuten lässt – um eine hochmoderne Erscheinung. Bilder 

Im Gegenteil. Das Design erinnert unweigerlich an millionenfach in Asien rollende Exemplare. Die Innovation der Innova 125 liegt dann auch ganz woanders: In der unkomplizierten und günstigen Mobilität, die das Leichtkraftrad bietet.

Die Innova 125 ist die moderne Interpretation der legendären Super Cup, die seit 1958 nahezu unverändert in mittlerweile mehr als 60 Millionen Exemplaren gebaut worden ist. Die Verwandtschaft zeigt sich unter anderem im kleinen Beinschild und im Durchstieg über dem Motor, die die Innova für viele auf den ersten Blick zum Roller macht. Doch die neue kleine Honda ist ein Leichtkraftkrad und kommt nach einigen anderen europäischen Ländern nun auch nach Deutschland.

Zweckmäßig und leicht zu handeln
Die 125er richtet sich an alle, die möglichst einfach und günstig von A nach B kommen möchten, aber einen Roller aus welchen Gründen auch immer scheuen. Neben den 17-Zoll-Rädern für gute Straßenlage und dem Durchstieg für einfaches Aufsteigen erleichtert eine automatische Kupplung den Umgang mit der Innova, will heißen, das Viergang-Getriebe darf ohne vorheriges Kuppeln geschaltet werden. Dabei zeigt sich das kleine 6,84 kW / 9,3 PS starke Triebwerk mit Einspritzung und Katalysator extrem elastisch. Anfahren im dritten Gang stellt überhaupt kein Problem dar. Notfalls darf es sogar der vierte Gang sein. Umgekehrt muss beim Bremsen auch nicht heruntergeschaltet werden. Da das Getriebe durchschaltet, kann zum Beispiel beim Ampelstopp durch einen einfachen Tritt auf den Fußschalthebel vom vierten Gang direkt wieder in den Leerlauf geschaltet werden.

Der zweite Gang dreht munter bis 60 km/h hoch, so dass der Innova-Fahrer im Stadtverkehr keineswegs untermotorisiert ist und flott vom Fleck wegkommt. Eine Ganganzeige im Cockpit informiert stets über die gerade eingelegte Getriebestufe. Etwas Vorsicht verlangt das Konzept allerdings beim Herunterschalten mittels Hacke über die Schaltwippe, damit der neuerliche Kraftschluss nicht zu plötzlich und ruckartig einsetzt. Mit ein wenig Bremsunterstützung und nach ein paar Proberunden hat man den Bogen aber rasch raus.

Der Benzintank liegt unter der Sitzbank. Dort findet der Innova-Besitzer außerdem noch ein kleines Gepäckfach für die eine oder andere Kleinigkeit. Ein längst aus der Mode gekommener, aber dadurch nicht weniger sinnvolle Kettenkasten sorgt nicht nur für sauberes Auftreten von Mensch und Maschine, sondern erhöht auch die Lebensdauer der Kette.

Die Innova 125 kostet trotz ihres ungewöhnlichen Konzeptes lediglich 1850 Euro und ist damit die günstigste Honda überhaupt. Dazu kommt ein nach Herstellerangaben bescheidener Durchschnittsverbrauch von 2,5 bis drei Litern.

Daten: Honda Innova 125

Motor (Bauart, Hubraum): Einzylinder-Viertakt, 124,8 ccm
Max. Leistung: 6,84 kW / 9,3 PS bei 7500 U/min
Max. Drehmoment: 10,1 Nm bei 3000 U/min
Getriebe: 4-Gang mit automatischer Kupplung
Tankinhalt: 3,7 Liter
Gewicht (vollgetankt): 105 kg
Höchstgeschwindigkeit: 94 km/h
Preis: ~ 1850 Euro

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