Home Office vor allem bei 50+ beliebt

Die Österreicher wollen auch künftig zumindest zeitweise im Home Office arbeiten.
Die Österreicher wollen auch künftig zumindest zeitweise im Home Office arbeiten. ©APA/BARBARA GINDL
Homeoffice bewährt sich in Österreich ganz allgemein. Vor allem Menschen über 50 sind mit der neuen Arbeitsform zufrieden, wogegen Junge unter 30 sich häufiger schwertun.
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Angesichts der trüben Lage am Arbeitsmarkt ist dennoch die Unzufriedenheit mit der Arbeit gestiegen. Jede zweite befragte Person ist heute unzufriedener mit ihrem Job oder ihren Jobaussichten als vor der Krise, zeigt der StepStone Jobreport auf Basis einer Umfrage unter 2.000 Personen.

Deutliche Mehrheit will auch in Zukunft Home Office nutzen

Während vor der Coronapandemie mehr als die Hälfte der Beschäftigen keine Möglichkeit hatten von zu Hause aus zu arbeiten, verweigern Unternehmen jetzt nur mehr in vier Prozent der Fälle, wo Homeoffice möglich ist, diese Arbeitsweise. Und fast die Hälfte der Homeoffice-Arbeitenden findet, dass es überraschend gut funktioniert.

Dementsprechend wollen auch 92 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher und sogar 96 Prozent der Menschen über 50 in Zukunft zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Jeder Fünfte, unter den älteren fast jeder Dritte, will sogar ausschließlich von Daheim arbeiten. Dabei hat ein Drittel erlebt, dass sie zuhause deutlich mehr arbeiten.

Zufriedenheit mit Arbeit gesunken, Jobsuche mühsamer geworden

Für Jobsuchende ist die Arbeitswelt schwieriger geworden. Denn auch die Aufnahme neuer Beschäftigter ist verstärkt in die digitale Welt abgewandert, Videobewerbungen gehören schon bald für ein Viertel zum Alltag. Viele Jobsuchende haben aber das Gefühl, sich online schlechter präsentieren zu können.

Rund ein Drittel empfindet Remote Recruiting insgesamt als Nachteil. Dabei ist die Jobsuche sehr herausfordernd, sogar Praktika seien selten und schwer zu bekommen, sagte ein Drittel der Befragten. Das liegt laut Stepstone einerseits am häufig verhängten Einstellungsstopp, andererseits daran, dass die Einschulung in Homeoffice-Zeiten aufwendiger ist.

(APA/Red)

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