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Home-Office-Ausnahmen für Risikogruppen verlängert

Die Maßnahmen für Risiko-Patienten werden um ein Monat verlängert.
Die Maßnahmen für Risiko-Patienten werden um ein Monat verlängert. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die Ausnahmen für Corona-Risikogruppen, entweder im Home Office zu arbeiten oder freigestellt zu werden, werden bis Ende August verlängert. Darauf einigten sich Gesundheits- und Wirtschaftsministerium.

Die Ausnahmebestimmungen für sogenannte Covid-19-Risikogruppen werden um ein weiteres Monat bis Ende August verlängert. Das haben Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Donnerstag in einer gemeinsamen Aussendung angekündigt.

Menschen mit einem Risikoattest werden damit am Arbeitsplatz geschützt. Sie sollen von zu Hause arbeiten oder wenn Home-Office nicht möglich ist, besteht Anspruch auf bezahlte Freistellung - nun verlängert bis Ende August. Dieser besondere Schutz gilt vor allem für Personen mit chronischen Grunderkrankungen.

Home Office oder Arbeitsfreistellung

"Es geht um jene Menschen, die besonders akut gefährdet sind auf Grund ihrer spezifischen Krankheitssituation", erläuterte Anschober. "Unser gemeinsames Ziel ist es, diese auch weiterhin bestmöglich zu schützen. Entweder durch spezielle Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz wie z.B. in einem spezifischen Zimmer, einer spezifischen Arbeitssituation, die darauf wirklich Rücksicht nimmt oder durch Home Office. Sollte beides nicht möglich sein, gilt die Arbeitsfreistellung vorerst bis Ende August. Dafür übernimmt der Bund die Refinanzierung." Aschbacher ergänzte, dass die Freistellung für Arbeitnehmer mit einem Risikoattest wichtig sei, um die Menschen bestmöglich zu schützen und eine Verbreitung des Virus einzudämmen.

Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl hatte zuletzt kritisiert, dass die monatliche Verlängerung bei den Betroffenen jedes Monat neu für Verunsicherung sorge. Sie fordert eine Verlängerung bis Jahresende, zumindest aber für die nächsten drei Monate. Das gäbe sowohl den Arbeitnehmern als auch den Betrieben mehr Planungssicherheit.

FPÖ und AK wollen auch Angehörige berücksichtigen

Die FPÖ und die Arbeiterkammer haben gefordert, auch die Angehörigen von Risikopatienten in die Ausnahmebestimmungen zum Schutz am Arbeitsplatz aufzunehmen. Außerdem bekräftigten AK und ÖGB die Forderung, den Schutz nicht nur für jeweils einen Monat zu verlängern, sondern bis Jahresende oder zumindest für drei Monate.

(APA/red)

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