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Hofer und Van der Bellen zeigten sich optimistisch bei Stimmabgabe

Van der Bellen und Hofer bei der Stimmabgabe der Bundespräsidentenwahl.
Van der Bellen und Hofer bei der Stimmabgabe der Bundespräsidentenwahl. ©APA
Gut gelaunt stimmten die beiden Präsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer in ihren Wahllokalen ab.
Fischer hat gewählt
Wahllokale sind geöffnet

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen hat Sonntagvormittag in einer Schule in Wien-Mariahilf seine Stimme abgegeben. Lächelnd und bei strahlendem Sonnenschein traf er mit Ehefrau Doris Schmidauer gegen 11 Uhr ein, beobachtet von einer Vielzahl an Journalisten, die von Polizei und Absperrungsbändern in Zaum gehalten wurden. Ins Abstimmungslokal durften die Medienvertreter nicht mit.

Van der Bellen bei der Stimmabgabe in Wien

Van der Bellen bat die Wartenden bei seinem Eintreffen mit den Worten “Bin gleich wieder da!” um Geduld. Nach wenigen Minuten kehrte er aus dem Wahllokal zurück und stellte sich vor der Schule kurz den Journalistenfragen. Der Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl sei anstrengend gewesen, und das Ergebnis der Bundespräsidenten-Stichwahl werde man wohl erst am Montag kennen, waren die Wortfetzen, die im Gedränge der Medienmeute zu erhaschen waren. Nun gehe er mit Familie und Freunden Mittag essen.

Auf das Referendum in Italien angesprochen, meinte er, dass er auf einen Sieg von Premier Matteo Renzi hoffe. Dass im Wahllokal diesmal keine Journalisten dabei waren, fand er angesichts des Gedränges beim letzten Mal “eigentlich gut”. Diesmal habe er sein Kuvert nicht minutenlang für die Fotografen über die Urne halten müssen, so Van der Bellen lächelnd.

Hofer sprach sich gegen EU-Austrittsreferendum aus

FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat sich bei seiner Stimmabgabe am Wahlsonntag “ruhig und optimistisch gezeigt”. Bei seinem Eintreffen und nach der Stimmabgabe betonte er gegenüber Journalisten, kein EU-Austrittsreferendum zu wollen. Angepeilt werden von Hofer bei der Stichwahl über 50 Prozent.

Das Medienaufkommen vor der Musikschule in Pinkafeld war groß und der Präsidentschaftskandidat wurde gleich eingangs auf die jüngsten Aussagen von Brexit-Wortführer Nigel Farage angesprochen. Dieser rechnet ja bei einem Wahlsieg Hofers mit einem EU-Austrittsreferendum. Laut Hofer handle es sich hierbei jedoch um eine “krasse Fehleinschätzung” von Farage und im Übrigen “freue ich mich nicht, wenn sich jemand einmischt”, meinte er weiters.

Hofer kam wie bereits bei der Stichwahl vor sechs Monaten mit seiner Frau Verena zum Wahllokal. Nur die gemeinsame Tochter fehlte diesmal: “Anni ist mit dem Hund spazieren gegangen”, erklärte der Dritte Nationalratspräsident. Trotz der Wahlkampfauseinandersetzungen sei dieser von “Respekt vor dem Mitbewerber” geprägt gewesen, meinte er bei seinem Eintreffen. Der von den Grünen unterstützte Kandidat Alexander Van der Bellen sei für ihn persönlich ein “sympathischer” Mensch. Wie auch immer die Wahl nun ausgehen werde, wolle er ihm hinterher die Hand reichen. Beim Ergebnis hätte er “gerne über 50 Prozent”.

>> Der Wahltag im LIVE-Ticker

(APA/Red)

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