Höchstens 20 Tage: Weniger Wartezeit für CT- und MR-Analysen

Wer in Wien in Zukunft eine MR- oder CT-Analyse machen will, muss nicht mehr mit wochenlangen Wartezeiten rechnen.
Wer in Wien in Zukunft eine MR- oder CT-Analyse machen will, muss nicht mehr mit wochenlangen Wartezeiten rechnen. ©FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER
Das monatelange Warten auf eine medizinische Computert oder Magnetresonanztomographie hat seit 1. Jänner ein Ende. Patienten sollen von nun an höchstens 20 Tage auf eine Behandlung warten.
Arzt-Neuheiten ab 2018

Durchschnittlich sechs bis acht Wochen musste man in Wien bisher auf eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MR) warten. Ab dem Jahreswechsel sollen auf eine CT-Untersuchung höchstens zehn und auf eine MR-Untersuchung höchstens 20 Arbeitstage gewartet werden. Verantwortlich für die schnelleren Termine sind die Krankenkasse: Die haben die Kostendeckelung gelockert bzw. teilweise aufgehoben. So können Röntgeninstitute nun mehr Patienten pro Tag kostendeckend untersuchen.

Kaum noch Wartezeiten

Beim Röntgeninstitut auf der Gersthofer Straße wartet man bisher nur zwei bis fünf Tage auf einen Termin, insgesamt entsprechen bereits über 90 Prozent der Wartezeiten in Wiener Instituten der neuen Vorschrift. Wer es ganz eilig hat, kann sich auch auf der Webseite netdoktor.at die genauen Wartezeiten der einzelnen Institute anzeigen lassen.

Auch Patientenanwältin Sigrid Pilz findet die Reduktion der Wartezeiten grundsätzlich gut, sie warnt aber vor überflüssigen Untersuchungen. Die können dann weitere überflüssige oder im schlimmsten Falle sogar schadende Behandlungen nach sich ziehen.

 

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