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Hoch des Schweizer Franken trifft Kreditnehmer

Kreditnehmer sind vom aktuellen Kurswechsel betroffen.
Kreditnehmer sind vom aktuellen Kurswechsel betroffen. ©dpa
Nach dem Zweijahres-Hoch des Schweizer Franken gegenüber dem Euro aufgrund von internationalen Handelskonflikten, macht sich bei den Kreditnehmer Besorgnis breit. Die Kursentwicklung bedeutet für sie nämlich einen Anstieg an Schulden.
Flucht in Schweizer Franken

Nachdem der Yuan gegenüber dem US-Dollar stark abgewertet hatte, kam es zu starken Bewegungen auf dem Weltmarkt. Die Eskalation zwischen den USA und China betrifft die globale Wirtschaft. Auch in Bezug auf den Schweizer Franken und dem Euro tat sich einiges.

Hoch des Franken bedeutet Tief des Euros

Laut "ORF Vorarlberg" habe sich der Franken - wie VOL.AT bereits am Dienstag berichtete - einen Ruf als "Fluchtwährung" erarbeitet. Der Schweizer Franken lege in Situationen wie denen der letzten Tage gegenüber dem US-Dollar oder dem Euro stark zu. Dadurch sinke der Wert des Euros, was auch diesmal der Fall war, denn es kam zum tiefsten Kurs seit Juli 2017, wie der "ORF Vorarlberg" berichtet.

Der "ORF Vorarlberg" führt weiter aus, dass die "endfällige Kreditsumme" von 100.000 Euro im Jahr 2008 auf mittlerweile 150.000 Euro gestiegen sei. Laut "ORF Vorarlberg" könnte es zu einem baldigen Gleichstand von Euro und Franken kommen, was den Abwärtstrend fortsetzen würde.

Kursentwicklung mit Höhen und Tiefen

Werner Böhler, Vorstandsvorsitzender der Dornbirner Sparkasse, erklärte in einem Interview mit dem "ORF" seine Sichtweise zu den Ereignissen. Seiner Meinung nach habe man die "Spitze des Eisbergs" schon erreicht und der Kurs sollte sich in nächster Zeit wieder normalisieren. Vorarlberg habe "bezogen auf Rest-Österreich einen überproportional hohen Anteil" an Menschen mit einem Schweizer-Franken-Kredit.

Österreichweit betrage die Finanzierung in Fremdwährungen 14 Milliarden Euro - 97 Prozent davon in Schweizer Franken. Neun Prozent der 14 Milliarden gingen dabei an Privatpersonen, was einen starken Rückgang bedeute, denn zu Höchstzeiten seien es 32 Prozent gewesen.

Einer von vielen Gründe dafür sei, dass die Finanzmarktaufsicht (FMA) seit 2003 verschiedene Richtlinien erlassen habe. Außerdem hätten die Banken mit den Kreditnehmerinnen und Kreditnehmern "die richtigen Maßnahmen" in den jeweiligen Situationen ausgeforscht. Abschließend meinte Böhler, dass jetzt "der Zeitpunkt sehr günstig ist" für Investitionen.

(Red.)

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