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Hier können Sie im Sommer Urlaub machen

So schaut es in Ihrem Lieblingsurlaubsland 2020 aus. Kann man nach Italien, Spanien reisen? In die Türkei oder nach Ägypten? Die aktuelle Reiselage in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher.
Neue Kampagne für Urlaub im Ländle

Die Reisefreiheit innerhalb der EU soll schrittweise zurückkehren. Mehrere Länder machen Hoffnung, dass ein Sommerurlaub im Coronajahr doch noch möglich wird.

Italien - Strände in Rimini seit heute offen

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Italien bereitet sich auf den Beginn der Badesaison vor. Die Badeanstalten in der norditalienischen Region Emilia Romagna mit den bekannten Stränden von Rimini und Riccione haben schon seit dem heutigen Samstag geöffnet. Sie wurden an die Sicherheitsvorschriften angepasst und sind zum Neustart bereit. Schon an diesem Wochenende sollten die ersten Badegäste empfangen werden, sagte Andrea Corsini, Tourismusbeauftragter der Region Emilia Romagna. In der Region öffnen auch Wasser- und Vergnügungsparks wieder.

Auch in der Toskana sowie in der süditalienischen Region Kampanien sind ab dem heutigen Samstag die Badeanstalten wieder zugänglich. Es gelten Sicherheitsvorschriften, die einen Raum von zehn Quadratmetern pro Sonnenschirm vorsehen. Badegäste müssen ihren Platz reservieren und beim Zugang und Verlassen des Strandes eine Schutzmaske tragen.

Vom 3. Juni an soll die Einreise von Urlaubern aus dem Ausland wieder erlaubt werden. Im Land nehmen die Flug- und Zugverbindungen bereits jetzt allmählich zu. Und ab Juni soll man innerhalb Italiens wieder frei reisen dürfen. Regionen wie Südtirol, wo die Hotels schon ab Ende Mai öffnen, buhlen um deutsche Touristen. Städte wie Rom und Venedig sowie die Inseln und Küstengebiete betonen ebenfalls, sie seien sichere Reiseziele. Italien hat Angst, abgehängt zu werden und deutsche Gäste an andere Ziele zu verlieren. Doch die Grenze zu Österreich ist noch dicht.

In jedem Fall sollen überall Abstandsregeln gelten, Sonnenschirme am Strand weit genug voneinander weg stehen. Ein geregelter Zugang zu Strandbädern sollen verhindern, dass Menschen zu dicht aneinander in der Sonne liegen. Buffets in Hotels sind verboten. Desinfektionsmittel müssen überall bereit stehen.

Spanien - besser keine Buchungen für den Frühsommer

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Einen Spanien-Urlaub sollten Österreicher und Sonnenhungrige anderer Länder für den Frühsommer noch nicht buchen. Die Regierung in Madrid bekräftigte, dass man frühestens ab Ende Juni mit einer weitgehenden Grenzöffnung für Touristen rechnen könne. Selbst den Spaniern werde es bis dahin verboten bleiben, in andere Regionen des Landes zu reisen.

Mallorca und andere Urlaubsinseln können aber darauf hoffen, vielleicht doch ein wenig früher eine beschränkte Zahl von in- und ausländischen Besuchern empfangen zu dürfen.

Es gebe eine Arbeitsgruppe, die über ein solches Pilotprojekt spreche, mit dem man erste Erfahrungen sammeln wolle, hieß es aus der Regierung.

Menschen, die trotz geschlossener Grenzen einreisen dürfen, weil sie in Spanien eine Erstwohnung haben oder eine Arbeitsstelle antreten, müssen bis auf weiteres zwei Wochen in Quarantäne.

Tui will noch im Juni Touristen nach Mallorca fliegen

Der Reisekonzern Tui will bereits in wenigen Wochen wieder Reisen zu verschiedenen Zielen durchführen - unter anderem nach Mallorca. "Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen", sagte Vorstandschef Fritz Joussen der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Mallorca soll demnach schon bald angesteuert werden. "Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen."

Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien und Bulgarien seien ebenfalls sehr gut vorbereitet, sagte der Tui-Chef. Die Hotel-Saison solle dort spätestens am 1. Juli starten. Mit der Türkei befinde man sich in Gesprächen. "Es wird eine Dynamik der Öffnungen geben, weil es keinen Grund für einen dauerhaften Lockdown des Tourismus gibt."

Portugal - Highlife ab Mitte Juli

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Das Land will sich schrittweise wieder für ausländischen Tourismus öffnen. Der Hotelverband AHP teilte zuletzt mit, dass Mitte Juli die meisten Hotels wieder offen sein könnten. Die Tourismusbehörde will zudem mit einem neuen Hygiene-Siegel unter dem Motto "Clean & Safe" Vertrauen aufbauen. Tourismuseinrichtungen können sich kostenlos darum bewerben. Die Einhaltung der Bestimmungen soll regelmäßig überprüft werden.

Dank einer frühen Reaktion und strikter Maßnahmen war das Land am Atlantik viel weniger von Covid-19 betroffen als etwa Spanien. Portugal ist stark vom Tourismus abhängig, der etwa 15 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht. 2019 verbuchten die Feriengebiete 27 Millionen Gäste.

Griechenland - Liste in Arbeit mit Ländern ohne Quarantänezwang

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In Griechenland können ab Montag nicht unter Quarantäne gestellte Reisende vom Festland zu allen Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres fahren. Dies war seit Ende März aus Gründen des Schutzes gegen die Corona-Pandemie nur ständigen Einwohnern der Inseln erlaubt. Auf den griechischen Inseln hat es kaum Corona-Infektionsfälle gegeben.

Wie der griechische Staatsrundfunk am Samstag weiter berichtete, werden die Fähren nur höchsten 50 Prozent der bisher erlaubten Passagierzahl mitnehmen. Nur Familien oder Paare dürfen sich eine Kabine teilen, hieß es.

Der Tourismus wird in Griechenland vorsichtig neu in Gang gesetzt. Ab 15. Juni landen die internationalen Linienflüge zunächst nur am Flughafen Athen. Griechenland will in den nächsten Tagen die Länder bekanntgeben, deren Bürger ab 15. Juni nach Ankunft nicht unter Quarantäne gestellt werden. Deutschland, die baltischen Staaten, Israel, Zypern und einige Balkanstaaten werden unter diesen Staaten sein, sagte der griechische Tourismusminister Charis Theocharis am vorigen Dienstag.

Ab 1. Juli werde es dann auch Flüge aus dem Ausland zu den griechischen Inseln und anderen Ferienregionen Griechenlands geben. Der Tourismus ist sehr wichtig für das Land, das seine große Wirtschaftskrise erst 2018 hinter sich gelassen hatte. Zuletzt kamen im Jahr 33 Millionen Touristen.

Griechenland weist eine der niedrigsten Sterberaten in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf.

Kroatien kündigt Grenzöffnung für Österreich bis Ende Mai an

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Der kroatische Tourismusminister Gari Cappelli hat am Freitag in einer Pressekonferenz angekündigt, dass Kroatien seine Grenzen für Reisende aus Österreich, der Slowakei, Tschechien und Ungarn vor Monatsende öffnen werde. Ab Donnerstag werde zudem ein Onlinesystem in Kraft gesetzt, das durch Voranmeldung einen raschen Grenzübertritt ermöglichen werde.

"Die Gäste werden nicht an der Grenze warten müssen, sondern in wenigen Sekunden die Grenze überqueren können, indem sie im Voraus einen Online-Antrag ausfüllen. Bis zum 28. Mai werden wir den Antrag auf der Plattform haben, die bisher für die Ausstellung von Reisegenehmigungen verwendet wurde", erläuterte Cappelli nach Angaben der kroatischen Nachrichtenagentur Hina. Auch die Hotels sollen je nach Kapazität und Anzahl der Ankünfte wieder geöffnet werden.

Deutschland und Polen würden laut dem Außenminister am 15. Juni die Reisefreiheit wieder ermöglichen wollen. Bei Drittländern werde die Situation von einem Abkommen auf EU-Ebene abhängen. "Wir versuchen, uns an das auf EU-Ebene vereinbarte Protokoll sowie an bilaterale Abkommen, wie das mit Slowenien, zu halten", sagte Cappelli.

Nach Angaben des kroatischen Innenministers Davor Bozinovic wird die Einreise von Touristen in das Land von Epidemiologen und dem kroatischen Institut für öffentliche Gesundheit (HZJZ) überwacht werden. "Es ist wichtig, die Gesundheit der Bürger und unserer Gäste zu schützen und wenn nötig zu reagieren", sagte Bozinovic.

Seit Donnerstag sei ein Online-Fragebogen verfügbar, der die Bedingungen für die Einreise nach Kroatien erläutere. Die Grenzpolizei könne bis zu 90 Prozent der Anfragen über diesen Fragebogen erledigen. Von Donnerstag um Mitternacht bis Freitagmittag seien bereits 5.336 ausländische Staatsbürger nach Kroatien eingereist, die meisten davon aus Slowenien.

Grenzöffnung - Slowenien kritisiert Österreich als "unflexibel"

Slowenien wird wegen der österreichischen Grenzkontrollen zunehmend ungeduldig. "Österreich ist in Bezug auf die Öffnung der Grenze zu Slowenien immer noch ziemlich unflexibel, obwohl unser epidemiologisches Bild gleich oder sogar besser ist als in Österreich", sagte der slowenische Außenamtssprecher Aleksander Gerzina am Freitag der Nachrichtenagentur STA.

"Wir erwarten, dass Österreich diese Position ändert und bald die Grenzen für den freien Personenverkehr öffnet", forderte der frühere slowenische Botschafter in Wien. Die bilateralen Beziehungen seien grundsätzlich gut, doch was in den vergangenen Wochen geschehe, sei "im Gegensatz zum europäischen Geist, zu den guten nachbarschaftlichen Beziehungen und zu Regeln des freien Personenverkehrs".

Gerzina gab an, dass viele Österreicher ihren Urlaub in Slowenien und Kroatien verbringen wollen, die beide eine ähnlich gute epidemiologische Situation hätten. "Offenbar ist der Wunsch, Touristen zu halten, so groß, dass wir uns nicht in eine positive Richtung bewegen können", sagte er. Er bezog sich dabei auf kolportierte Informationen, dass Österreich die Grenze zu Slowenien deswegen geschlossen hält, um österreichische Urlauber zu Hause zu halten.

Ähnlich äußerte sich in einer der APA übermittelten Stellungnahme auch die aktuelle slowenische Botschafterin in Wien, Ksenija Skrilec. Sie wies darauf hin, dass es in Slowenien seit vier Tagen keinen neuen Coronafall gegeben habe. In den vergangenen zwei Wochen seien es lediglich 18 gewesen, verglichen mit 674 Fällen in Österreich im gleichen Zeitraum.

Jansa trat am heutigen Freitag auch im Nachrichtensender BBC World auf, wo er Slowenien in einem vierminutigen Interview ausführlich als "sicheres Land" in Sachen Coronavirus bewarb. "Weil wir jetzt ein fast komplett Covid-19-freies Land sind, können wir die Tourismussaison schon am 1. Juni starten", sagte Jansa. Das Coronavirus sei in Slowenien "völlig unter Kontrolle".

Befragt zur koordinierten Grenzöffnung in Europa sagte Jansa, dass diese Mitte Juni erfolgen solle. "Einige Staaten könnten das auch früher machen, darunter auch wir". Bei Kroatien gebe es kaum noch Einschränkungen, mit Ungarn und Österreich sei man "nahe an einem Abkommen", so Jansa.

Türkei - Corona-Tests an Flughäfen

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In der Türkei hat wegen der Corona-Pandemie in der Nacht zum Samstag eine erste landesweite weitgehende Ausgangssperre begonnen. Sie trat um Mitternacht Ortszeit (23.00 Uhr deutscher Zeit) in Kraft und soll über die hohen Bayram-Feiertage noch bis Dienstagnacht gelten. Mit der Regelung möchte die Regierung unter anderem die zu Bayram üblichen Familienbesuche unterbinden und so eine weitere Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 verhindern. Die Türkei meldet seit längerem sinkende Opferzahlen und hat begonnen, Beschränkungen zu lockern. Unter anderem durften in der vergangenen Woche Friseure und Einkaufszentren wieder öffnen.

Die Türkei lockert schrittweise die Corona-Maßnahmen und bereitet sich auf eine Öffnung für den Tourismus vor. Ende Mai will das Land den inländischen Reiseverkehr aufnehmen, im Juni hofft es auf internationale Urlauber. Für Hotels und Restaurants sollen strenge Corona-Auflagen gelten. Es müssen etwa Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, das Personal soll eine Pandemie-Ausbildung erhalten.

Nach der Öffnung für internationale Flüge sollen an den Grenzübergängen, etwa am Flughafen Antalya, Corona-Tests vorgenommen werden. Die halbstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines hatte ihren Flugstopp für internationale Flüge zuletzt bis zum 1. Juni verlängert.

Ägypten: Gutachter prüfen Zustände und stellen ein Zertifikat aus

Unklar ist, wann an Ferienorten wie Hurghada und Scharm el Scheich wieder Normalität einkehrt. Hotels dürfen für einheimische Urlauber bei 25 Prozent Belegung inzwischen aber wieder öffnen und ab 1. Juni bei 50 Prozent Belegung. Die Betreiber müssen unter anderem Desinfektionsmittel am Eingang bereitstellen und das Gepäck der Gäste bei Ankunft und Abreise desinfizieren.

Gutachter prüfen diese Zustände und stellen ein Zertifikat aus, um das sich bisher rund 170 Hotels bewarben. Am Flughafen in Kairo sollen neue Wärmebildkameras außerdem prüfen, ob Reisende Fieber haben. Für Urlauber aus dem Ausland sind die Grenzen aber nach wie vor dicht.

Schweiz - wer es sich leisten kann, ab 15. Juni

Auch die Grenzen zur Schweiz sollen am 15. Juni wieder öffnen, Beschränkungen der Bewegungsfreiheit im Land gibt es nicht. Viele Hotels hatten nie geschlossen. Geschäfte sind auch wieder auf, ebenso Restaurants, wo allerdings nicht mehr als vier Gäste am Tisch sitzen sollen und zwischen den Tischen Abstand gehalten werden muss. Veranstaltungen wie das große Festival der klassischen Musik in Luzern und das Jazz-Festival in Montreux wurden allerdings abgesagt. Die Zahl der Neuansteckungen ist seit April sehr gering.

Frankreich - Einige Strände bereits wieder zugänglich

Nach der Vorstellung der Regierung sollen die Franzosen diesen Sommer vor allem heimische Touristenziele anpeilen. Bis Ende Juni soll ein Großteil der Touristenziele wieder geöffnet werden. Einige Strände sind bereits wieder zugänglich.

Die Regierung will in der kommenden Woche einen Ausblick zu den weiteren Entwicklungen geben. Große Museen wie der Louvre in Paris hoffen, Mitte Juli wieder aufmachen zu können. Kleinere Museen dürfen schon wieder Besucher empfangen. Cafés und Restaurants in Frankreich könnten ab dem 2. Juni in den Regionen wieder öffnen, in denen das Virus weniger verbreitet ist.

Österreich - Test-Marathon für Urlauber aus dem Ausland

Deutsche sind die mit Abstand wichtigste Gästegruppe für den österreichischen Tourismus. Sie treffen auf ein Land mit derzeit sehr niedrigen Corona-Zahlen.

Vieles spricht dafür, dass Urlauber ab Mitte Juni in die Alpenrepublik reisen dürfen. Hotels und Beherbergungsbetriebe in Österreich können ab 29. Mai wieder öffnen - und es gelten dann auch nur kleine Einschränkungen. So wird etwa innerhalb einer Reisegruppe kein Sicherheitsabstand verlangt, Buffets sind mit besonderen hygienischen Vorkehrungen erlaubt, auch die hoteleigenen Wellness-Einrichtungen dürfen genutzt werden.

Um die Sicherheit der Gäste gewährleisten zu können, hat Österreichs Regierung einen Test-Marathon angekündigt. Ab Anfang Juli sollen Kapazitäten für bis zu 65 000 Tests pro Woche für Hotellerie-Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Urlaubs-Umfrage in Vorarlberg

Geht es nach der Regierung, dann sollten wir unseren Urlaub heuer am besten in Österreich machen. Eine ORF-Vorarlberg-Umfrage in Bregenz zeigt, was die Passanten zum Thema Urlaub sagen.

(APA) (Red.)

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