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Hickersberger wünscht sich England mit Beckham

Das Wiener Happel-Stadion ist am 16. November gegen England schon längst ausverkauft, obwohl gar nicht feststeht, ob Star David Beckham von Los Angeles Galaxy mit von der Partie sein wird.

„Ich wünsche mir jedenfalls, dass Beckham gegen uns dabei ist“, hofft ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger, dessen englischer Kollege Steve McClaren sein Aufgebot am Freitag nominieren wird.

Beckham sei noch immer ein außergewöhnlicher Spieler mit all seinen Stärken. „Seine weiten Zuspiele kommen nach wie vor millimetergenau, seine Standards sind auf der ganzen Welt weiter gefürchtet und er ist ein große Persönlichkeit“, sagte Hickersberger, der den Run auf die Eintrittskarten darauf zurückführt, dass die Engländer bei den heimischen Fans ein hohes Ansehen genießen.

„Wir werden sehen, wo wir stehen“
Das insgesamt 18. Duell (je 4 Siege und Remis, 9 Niederlagen, 27:57) ist eine weitere wichtige Station auf dem Weg zur Heim-EM. Die Briten nehmen in der aktuellen FIFA-Weltrangliste den elften Platz ein. „Das ist ein guter EM-Test gegen einen so starken Gegner und vor so einer großen Kulisse. Wir haben die Chance, mit dem Heimvorteil Paroli zu bieten. Wir werden sehen, wo wir stehen“, meinte Hickersberger.

Alles ist auf England und Beckham fokussiert, doch der Teamchef macht mit Recht auch auf den letzten Test des Jahres am 21. November ebenfalls im Wiener Prater gegen Tunesien aufmerksam. Die Afrikaner scheinen in der Weltrangliste an 43. Stelle, die Österreicher liegen auf Rang 88. „Sie waren dazu WM-Teilnehmer 2006, haben in der Gruppe nach 1:0-Führung gegen Spanien 1:3, gegen die Ukrainer knapp 0:1 verloren und gegen Saudi Arabien 2:2 gespielt“, erinnerte Hickersberger.

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