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Hermesvilla als Ausflugsziel wieder geöffnet

Entwurf zur Hermesvilla, 1881, von Carl von Hasenauer
Entwurf zur Hermesvilla, 1881, von Carl von Hasenauer ©Wien Museum
Die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist nach kleineren Instandsetzungsarbeiten ab Donnerstag, 25. März, wieder für das Publikum geöffnet. Die kaiserliche Villa im Grünen beherbergt auch eine Außenstelle des Wien Museums, das im Obergeschoß die Geschichte des Bauwerks präsentiert.
Hermes-Villa im Lainzer Tiergarten

Informiert wird über Baugeschichte, Bewohner und Besucher, über die Veränderungen durch die Erbin Marie Valerie, die Übernahme durch den Kriegsgeschädigtenfonds, den Verfall der Villa in den 50er Jahren, die “Rettung” durch den “Verein der Freunde der Hermesvilla” und schließlich über deren Etablierung als Ausstellungshaus der Museen der Stadt Wien.

Die Hermesvilla – ein traditionelles Jagd- und Landhaus inmitten des Lainzer Tiergartens – wurde zwischen 1882 und 1886 vom Hofarchitekten Karl von Hasenauer errichtet. Noch vor ihrer Fertigstellung machte Kaiser Franz Joseph die Villa seiner Gattin Elisabeth zum Geschenk, in der Hoffnung, dass diese hier ein privates Refugium bzw. einen Alterssitz finden möge.

Die Hermesvilla besitzt eine opulente Innenausstattung, an der die bedeutendsten Künstler des Historismus beteiligt waren. Besondere Höhepunkte unter den Privatgemächern Kaiserin Elisabeths sind das von August Eisenmenger und Hugo Charlemont ausgemalte Turnzimmer und das auf einem Entwurf von Hans Makarts beruhende Schlafzimmer mit Malereien zu Shakespeares “Sommernachtstraum” sowie mit einem riesigen Prunkbett aus dem 18. Jahrhundert.

Besonders erwähnenswert sind weiters das Arbeitszimmer Franz Josephs, eingerichtet von Bernhard Ludwig, sowie die “Sala terrena” im Erdgeschoss, mit deren Gestaltung der Bildhauer Viktor Tilgner beauftragt war.

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