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Herbst peilt in Zagreb den Slalom-Hattrick an

Der Salzburger Reinfried Herbst geht nach den Siegen in den bisherigen beiden Weltcup-Slaloms der Olympia-Saison in Levi und Alta Badia als Topfavorit in den Flutlicht-Torlauf am Dreikönigstag in Zagreb (15.15 und 18.30 Uhr).
Erster Lauf: Herbst führt

“Ich bin voll auf Zagreb fokussiert, aber es muss alles zusammenpassen, damit ich mein großes Ziel verwirklichen kann”, betonte der Olympia-Zweite von Turin 2006, der mit seinem ersten Erfolg in Kroatien den Hattrick perfekt machen möchte.

Herbst hat bisher Platz drei im Jahr 2008 als bestes Zagreb-Resultat zu Buche stehen, im Vorjahr wurde er Siebenter, nachdem er im ersten Lauf Pech mit der Sicht gehabt hatte und nur an 25. Stelle gelegen war. Auch Benjamin Raich machte damals der Nebel einen Strich durch die Siegrechnung. Nach Platz 28 zur Halbzeit landete der Tiroler am Ende nach Laufbestzeit im Finale der Top 30 als bester Österreicher unmittelbar vor Herbst auf Rang sechs.

Der französische Vorjahressieger Jean-Baptiste Grange fehlt diesmal wegen seines im Beaver-Creek-Riesentorlauf erlittenen Kreuzbandrisses. Auch der US-Amerikaner Bode Miller steht in Kroatien nicht am Start. Der 32-Jährige schont noch seinen lädierten Knöchel für die Weltcup-Rennen am Wochenende in Adelboden. Miller hat sich diese Blessur Mitte Dezember beim Volleyball spielen zugezogen. Dafür ist der Lokalmatador und Vorjahres-Zweite Ivica Kostelic, der zuletzt nach einer kleinen Meniskus-Arthroskopie im rechten Knie zwei Wochen hatte pausieren müssen, wieder mit von der Partie.

Herbst bereitete sich wie der Rest des ÖSV-Teams auf der Reiteralm auf den dritten Saison-Slalom vor, im Vordergrund standen dabei Materialtests. “Die Bedingungen waren optimal, ich konnte auf der gespritzten Piste perfekt trainieren. Vor dem Monsterprogramm im Jänner mit sechs Slaloms habe ich viel am Material herumgetüftelt. Ich will auf diesem Sektor einfach nichts dem Zufall überlassen, gerade weil der Verschleiß im Jänner sehr hoch ist”, erklärte der 31-Jährige.

Während Herbst auch im dritten Rennen ganz oben stehen will, hofft sein engerer Landsmann Marcel Hirscher nach zwei Ausfällen endlich auf ein im Hinblick auf Olympia in Vancouver (12. bis 28. Februar) vorzeigbares Torlauf-Resultat. “Vielleicht klappt es ja im dritten Versuch”, meinte der 20-jährige Junioren-Weltmeister von 2008. Weltmeister Manfred Pranger, der in dieser Saison die Ränge neun (Levi) und drei (Alta Badia) erreicht hat, erwartet sich eine klare Steigerung zum Vorjahr, als er in Zagreb nur 16. wurde.

Rainer Schönfelder bestreitet in Kroatien sein erstes Rennen seit Platz 20 am 15. November des Vorjahres in Levi. Der Kärntner musste sich vor einem Monat einer Meniskus-Arthroskopie unterziehen, peilt nun aber trotzdem noch die Qualifikation für Vancouver an. “Meine Chance für Olympia lebt und ich will sie nützen”, meinte der 32-jährige Olympia-Dritte.

Das neunköpfige ÖSV-Team für den Weltcup-Slalom der Herren am Mittwoch in Zagreb: Reinfried Herbst, Manfred Pranger, Mario Matt, Marcel Hirscher, Wolfgang Hörl, Patrick Bechter, Christoph Dreier, Thomas König, Rainer Schönfelder.

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