Heinz-Christian Strache stellt neuen "HC Rap" in Aussicht

Neuer "HC Rap" in Aussicht
Neuer "HC Rap" in Aussicht ©APA
Heinz-Christian Strache will sich im Wahlkampf nicht nur besingen lassen, sondern doch wieder rappen. Außerdem fordert er einen "Reinigungsprozess" bei der SPÖ und der ÖVP.
Song für Strache
Strache will ÖVP überholen

FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache erhofft sich nach der Nationalratswahl einen “Reinigungsprozess” bei SPÖ und ÖVP. Mit neuen Köpfen wäre es auch leichter, Koalitionsverhandlungen zu führen, sagte er im Interview mit der APA.

Er hält es zudem für möglich, am 29. September die ÖVP zu überholen. Bei der Migrationspolitik würden sich die Mitbewerber an “gewisse Gruppen” anbiedern und selbst Kandidaten aufstellen, die als “radikal” gelten würden.

Neuer “HC Rap” in Aussicht

Er stellte außerdem einen weiteren “HC Rap” in Aussicht. Von der derzeitigen Begrenzung der Wahlkampfkosten hält er nichts, obwohl man sich bei den vom Parlamentsklub finanzierten Inseraten genau an die Richtlinien gehalten habe. In sozialen Medien halte sich die FPÖ an eigene Richtlinien. 

Vier “Polit-Raps” gibt es derzeit von Strache, diese könnten noch vor der Wahl gesammelt auf einer CD erscheinen – inklusive einem fünften, denn: “Der 29. September bietet noch ein bisschen Zeit und Gelegenheit dafür, die Freiheit der Kunst noch einmal in Anspruch zu nehmen.” Musikalisch aufgefallen ist die FPÖ bereits mit dem Wahlkampfsong “Die Liebe ist der Weg”, bei dem allerdings nur Werner Otti zum Mikro greift.

FPÖ in sozialen Netzwerken vorne dabei

Vorne dabei ist die FPÖ auch in den sozialen Netzwerken – was ihr immer wieder zum Verhängnis wird. Erst jüngst wurden Vorwürfe laut, Freiheitliche seien Mitglied in fragwürdigen Facebook-Gruppen. “Auf allen offiziellen Seiten von mir und der FPÖ wird eindeutig festgehalten, dass alles, was mit Totalitarismus, Faschismus, Nationalsozialismus und Gewaltaufrufen zu tun hat, ausdrücklich abgelehnt wird”, betont Strache. “Auf der anderen Seite sage ich, die Leute sind mündig und kritisch genug, das zu durchschauen.”

5 bis 6 Mio. Euro für den Wahlkampf

Mit durch den blauen Parlamentsklub finanzierten Anzeigen im Wahlkampf hat Strache kein Problem, diese spiegelten – im Gegensatz zu den einst ebenfalls vom Klub gesponserten SPÖ-Plakaten – “ganz klar die Tätigkeit des Parlaments und meine Tätigkeit als Klubobmann wider”. Ohnehin sei die Wahlkampfkostenbegrenzung auf 7 Mio. Euro “nicht vernünftig”, da bei Landtagswahlen die gleiche Obergrenze wie bei Bundeswahlen gelte. Es handle sich auch um eine “Informations- und Aufklärungsbegrenzung”.

Insgesamt 5 bis 6 Mio. Euro gibt die FPÖ laut ihrem Parteichef in diesem Wahlkampf für Werbung aus.

(APA)

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