Heino-Album: Rammstein und Ärzte-Cover sorgen für Wirbel

Heino covert auf dem Album "Mit freundlichen Grüßen" Songs von "Rammstein" und "Die Ärzte".
Heino covert auf dem Album "Mit freundlichen Grüßen" Songs von "Rammstein" und "Die Ärzte". ©DPA
Heino sorgt mit seinem neuen Album "Mit freundlichen Grüßen" schon vor dem Erscheinungstermin am 1. Feberuar 2013 für Aufregung. Darauf covert er nämlich Songs von "Rammstein", "Die Ärzte" und "Peter Fox".

Auf Heinos neuem Album “Mit freundlichen Grüßen” singt der Schlagersänger bekannte Lieder von deutschen Rock- und Pop-Bands nach – darunter der Ärzte und von Rammstein. “Er möchte sich natürlich auch einen Spaß erlauben”, sagte Heino-Manager Jan Mewes am Donnerstag in Hamburg. “Er möchte den Kollegen, die ihn jahrelang (…) veräppelt haben, einfach auch mal einen Spiegel vorhalten.” Sein Album sei aber gleichzeitig als Hommage an die deutsche Rock- und Pop-Musik zu verstehen. „Jahrelang hat man mit meiner Person Schabernack getrieben – jetzt zeige ich den jungen Leuten mal, was man aus ihren Liedern machen kann.“ Über den Song “Sonne” von “Rammstein” sagt er bei Bild: „Ein wirklich schönes Stück Volksmusik. Die Kollegen haben durchaus Talent für volkstümliche Texte.“

Keine rechtlichen Konsequenzen für Heino

Vor rechtlichen Konsequenzen fürchtet sich das Management nicht. Solange man Songs nicht verändere, dürfe jeder Lieder nachsingen. Heino behält Text und Melodie der Original-Lieder auf seinem neuen Album bei. Die “Bild”-Zeitung hatte am Donnerstag berichtet, einige Musiker hätten das Heino-Projekt kritisiert. Die betroffenen Bands würden nur auf einen Verstoß warten, um rechtlich gegen das Album vorzugehen. “Mit freundlichen Grüßen” von Heino erscheint am 1. Februar bei Sony Music.

Heino covert Ärzte und Rammstein

Auf der offiziellen Homepage liest man über das “verbotene Album”: “Heino wagt sich an Nummern aus allen Genres heran, sei es Pop (Haus am See, Gewinner, Leuchtturm), Rock (Junge, Ein Kompliment), Hard Rock (Sonne, Augen auf) oder sogar HipHop (MfG, Liebes Lied). Als roter Faden dient, was funktioniert und den Meister selbst zu begeistern vermag. Heinos unverwechselbare Stimme, seine einzigartige Intonation und Phrasierung reichen vollkommen, um den Titeln den eigenen Stempel aufzudrücken. Instrumental und kompositorisch bleiben Heinos Versionen dagegen sehr nah an den Originalen. Und mal ehrlich: Die Kompositionen der Ausgangs-Songs sind ohnehin kaum zu verbessern.”

(APA/Red)

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