Heimische Thermen von Coronakrise stark getroffen

Die heimischen Thermen wurden von der Coronakrise schwer getroffen.
Die heimischen Thermen wurden von der Coronakrise schwer getroffen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Im Coronajahr 2020 sind die Besucherzahlen bei heimischen Thermen stark eingebrochen. Auch 2021 dürfte sich noch schwierig gestalten.

Dass die Besucherzahlen bei heimischen Thermen im Coronajahr 2020 eingebrochen sind - um 43,6 Prozent - überrascht angesichts der Lockdowns wenig. Auch das Thermenjahr 2021 hat pandemiebedingt und wegen des anhaltenden Lockdowns erst gestern begonnen. Kein Wunder, dass es in einer Marktanalyse von Branchenradar.com heißt, dass der Neustart für die Wellness- und Gesundheitstempel "mit enormen Hindernissen" erfolgt. Das Vorkrisenniveau wird demnach auch 2022 nicht erreicht.

Besucherzahl im Coronajahr 2020 stark eingebrochen

Die Besucherzahl brach voriges Jahr auf knapp 5,4 Millionen ein, die Auslastung sank somit auf 44 Prozent. 2019 gab es noch 9,5 Millionen Thermengeher, im Jahr davor 9,4 Millionen. Für heuer rechnet Branchenradar zwar mit einer kräftigen Erholung, das Niveau von vor der Krise wird der Prognose zufolge mit knapp 5,8 Millionen Gästen aber bei weitem nicht erreicht werden und auch 2022 nochmals verfehlt werden. Vorerst schränken die Abstandszahlen die Kapazitäten ein, auch die vorerst noch herrschende Maskenpflicht könnte potenziellen Gästen das "wellnessen" verdrießen, heißt es. Für das nächste Jahr wird dann immerhin wieder mit einer Besucherzahl von gut 8,9 Millionen gerechnet.

(APA/Red)

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