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Head reduziert Mitarbeiterstand

Der in Kennelbach bei Bregenz ansässige Sportartikelerzeuger Head baut rund 100 von 250 Arbeitsplätzen in der Tennisproduktion ab.

Head behauptet seine international starke Position trotz schwierigem Umfeld am Tennismarkt. Das gab das Unternehmen am Samstag bekannt. Für eine dreiprozentige Steigerung der Bruttospanne im Jahr 2002 war allerdings ein „striktes Kosten- und Kapazitätsanpassungsprogramm“ notwendig, umschrieb Head die Reduzierung des Personalstandes in Kennelbach.

Betroffen waren laut ORF Radio Vorarlberg rund 100 von 250 Arbeitsplätzen in der Tennisproduktion. Insgesamt hat Head in Kennelbach etwa 500 Mitarbeiter. Bei den Freisetzungen habe es sich überwiegend um einvernehmliche Auflösungen von Dienstverhältnissen gehandelt, betonten Produktionsleiter Gerald Skrobanek und Racket- Abteilungsleiter Robert Marte in der Firmenmitteilung: „Mit den getroffenen Maßnahmen und unter der Voraussetzung einer stabilen Marktentwicklung ist damit nunmehr auch eine Vollauslastung der Tennisproduktion in Kennelbach für das gesamte Jahr 2003 gewährleistet“. Head setzt seine Hoffnungen insbesondere in eine neue Tennisschläger-Technologie.

Der Ausbau von Forschung und Entwicklung haben Head nach eigenen Angaben in einigen Segmenten die technologische Marktführerschaft gesichert und im Racket- sowie Winter-Sportbereich zu einem der führenden Anbieter gemacht. Das technische Know how soll zusätzlich auch über die neue Head Technology GmbH vermarktet werden.

Im Bereich Wintersport ist Head mit dem Start in das Jahr 2003 zufrieden. Die vom Fachhandel bisher georderten Nachbestellungen bescherten Head mit Ende März einen deutlich höheren Orderstand als zum Vergleichsstichtag 2002. Skrobanek: „Auch in diesem Bereich ist die Produktionskapazität am Standort Kennelbach für 2003 ausgelastet“.

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