Haus des Meeres: Dach-Aquarium wird größer als geplant

Das Aquarium soll eine Million statt 400.000 Liter Wasser fassen. Die Suche nach einam Restaurantbetreiber läuft mittlerweile noch. Für den geplanten "Panoramalift" wird es eigene Tickets geben.

Die derzeitigen Pläne weichen dabei nur geringfügig von jenen ab, die Six bereits im Herbst des Vorjahres präsentiert hatte. Sowohl die projektierte Dachkonstruktion in Form einer Mantarochens als auch die darunterliegenden, vorrangig gläsernen Ebenen mit einem integrierten Restaurant werden unverändert realisiert. Deutlich größer wird allerdings das Aquarium werden: Dieses wird statt 400.000 Liter rund eine Mio. Liter Wasser fassen, kündigte Six an.

Ursprünglich war angedacht, das Wasserbecken, das beginnend vom Obergeschoß des bereits bestehenden Turms in die Höhe wachsen soll, auf Restauranthöhe enden zu lassen. Dadurch sollte so etwas wie ein Teich entstehen, an dem die Gäste verköstigt hätten werden sollen. Nun wird die Wassersäule weitere fünf Meter hochgezogen und somit gleichsam als Raumtrenner dienen. Folglich könne man künftig essend und trinkend durch das belebte Becken hindurch auf das “Häusermeer”, also das Stadtpanorama, dahinter blicken, erklärte der Präsident das “Open-Ocean”-Konzept.

Vom Eingang aus gesehen wird sich das Ein-Millionen-Liter-Behältnis auf der linken, sechs Meter hohen Aufbauhälfte befinden. Dieses soll auch mit einem Innenlift ausgestattet werden. In die rechte, zehn Meter hohe Seite wird das Restaurant einziehen. Dafür suche man bereits jetzt einen Betreiber, so Six. Geboten werden soll – “dem Ausblickerlebnis entsprechend” – Spitzengastronomie. Auf dem Dach ist auch eine 130 Quadratmeter große Terrasse vorgesehen.

Zu erreichen sein wird der Ausbau über einen eigenen “Panoramalift”. Er wird vom vierten Stock, wo sich die erst Ende 2007 eröffnete Cafeteria befindet, an der Außenseite des Betonturms nach oben führen. Wer nur den Ausblick genießen will, aber nicht an Wasserbewohnern interessiert ist, wird keine Eintrittskarte für das “Haus des Meeres” lösen müssen. Stattdessen wird es eigene Aufzugstickets geben, kündigten die Betreiber heute an.

Was die Finanzierung betrifft, werde man sich auch um Sponsorengelder und zusätzliche Mittel der Stadt bemühen. “Aber auch wenn das nicht gelingt, bauen wir auf jeden Fall”, verwies Six auf den gestrigen Beschluss des Vorstands. Dass erst 2011 mit Realisierung begonnen wird, begründete man heute mit der Tatsachen, dass noch Kreditraten für den vor rund eineinhalb Jahren eröffneten Eingangsbereich sowie den Krokipark abzuzahlen wären.

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