Hamilton will im Finale "keine Risiken eingehen"

Hat den Weltmeistertitel fest im Visier
Hat den Weltmeistertitel fest im Visier
WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton will im Formel-1-Saisonfinale nicht mit allen Mitteln auf Sieg fahren. "Ich werde sicher keine dummen Risiken eingehen, weil ich das nicht nötig habe", schrieb der Mercedes-Pilot in einer Kolumne für die BBC. Dem Briten genügt am Sonntag in Abu Dhabi bereits ein zweiter Platz, um das Titelduell mit Teamkollege Nico Rosberg für sich zu entscheiden.


Schon jetzt ist Hamilton vollauf zufrieden mit seiner Saisonleistung. “Von all meinen Jahren in der Formel 1 bin ich auf dieses am meisten stolz. Auf meinen Fleiß, meine Konzentration, meine Präzision und meine Fahrweise, auf die geringe Anzahl von Fehlern”, erklärte der 29-Jährige. Er sei sicher, das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht zu haben.

Im Fall einer Niederlage im WM-Kampf will Hamilton sich nicht zu sehr grämen. “Alles, ob Gutes oder Schlechtes, passiert aus einem Grund. Wenn die Dinge für mich nicht nach Plan laufen, denke ich nicht daran, wie viel Pech ich hatte. Ich versuche immer, das Glas als halb voll anzusehen”, ließ Hamilton wissen. 

Hamilton hat zum bereits vierten Mal in seiner Karriere im Saisonfinale die Chance auf den WM-Titel. In seiner Premierensaison 2007 verspielte er den Triumph auf den letzten Kilometern noch und musste Kimi Räikkönen vorbeiziehen lassen. Ein Jahr später rettete der Brite in Brasilien erst mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve noch den Titel, als Felipe Massa sich schon als Weltmeister wähnte. In beiden Fällen war Hamilton wie auch diesmal als WM-Spitzenreiter in den letzten Grand Prix gestartet.

2010 dagegen hatte der damalige McLaren-Pilot als Vierter der Gesamtwertung beim Finale in Abu Dhabi nur noch geringe Chancen auf den Titel. Damals wurde Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel sensationell zum ersten Mal Champion.

  • VIENNA.AT
  • Motorsport
  • Hamilton will im Finale "keine Risiken eingehen"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen