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Halloween-Umfrage: Das sagen die Österreicher zum Grusel-Fest

Österreicher sind eher Halloween-Muffel.
Österreicher sind eher Halloween-Muffel. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Rund 500 Österreicher wurden befragt, was sie über Halloween denken. Dabei wurde klar: Österreicher sind eher Halloween-Muffel.

Manch einer freut sich, manch einem graut davor: Halloween. Das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent hat über 500 Österreicher nach ihrer Meinung rund um den 31. Oktober gefragt. Die Umfrage hat gezeigt: Die Österreicher gehören eher zu Halloween-Muffeln als Halloween-Fans. Dennoch wird bei vielen Bevölkerungsgruppen gefeiert. Wer feiert und was das Fest so reizvoll macht, damit hat sich die Studie beschäftigt.

Österreich: Halloween spaltet die Gemüter

Halloween spaltet in Österreich die Gemüter. Laut 27 Prozent der Befragten macht der Brauch Spaß. "Diese irisch/amerikanische Sitte hätten wir nun wirklich nicht in Österreich gebraucht" sagen andererseits mehr als die Hälfte der Befragten. Rund 4 von 10 stehen dem Fest in allen Aspekten eher negativ gegenüber. Müsste man den typischen Halloween-Muffel beschreiben, wäre es ein Mann über 50, der in Vorarlberg oder Tirol lebt. Die größten Halloween-Fans sind jedoch in Wien zu finden. Sie sind zwischen 14 und 29 Jahren alt.

Auch unter den Halloween-Feiernden spiegelt sich nur eher verhaltene Begeisterung für das Fest wider. Nur rund 18 Prozent der Befragten werden diverse Bräuche vollziehen oder eine Veranstaltung besuchen. Je älter man wird, desto weniger wird Halloween gefeiert. So wird Halloween lediglich von 1 Prozent der 60- bis 69-Jährigen zelebriert, bei den unter 30-Jährigen ist es immerhin mehr als Drittel (36 Prozent).

Familien mit Kindern bis zu 14 Jahren, sowie die Ost-Österreicher zählen in Österreich zu den Halloween-feierwütigen. In erster Linie dürfen bei diesen die passende Dekoration (33 Prozent) inklusiven einem selbst geschnitzten Kürbis (26 Prozent) nicht fehlen.

Halloween in Österreich: So wird gefeiert

Anlässlich des Grusel-Festes erfreuen sich Partys großer Beliebtheit. Private Halloween-Feiern (29 Prozent) sind etwas beliebter als öffentliche (26 Prozent). Verkleidungen gehören bei 22 Prozent der Befragten dazu. "Gruselige" Verkleidungen sind dabei bei Kindern am beliebtesten. Bei einem Viertel der Befragten bringt ein Gruselfilm das richtige "Halloween-Feeling" auf. Jeweils 21 Prozent gehen gerne von Haus zu Haus, um "Süßes oder Saures" zu fordern, oder beschenken die Vorbeikommenden. Rund 23 Prozent der Befragten besorgen für diesen Anlass extra Süßigkeiten. 3 von 10 hätten genügend Süßigkeiten für vorbeikommende Kinder parat. 28 Prozent der befragten Österreicher würden im Gegensatz dazu, die Tür erst gar nicht öffnen.

Im Mittelpunkt bei Halloween stehen bei den Kindern Spaß, das Treffen und die gemeinsame Unternehmung. Bei 14- bis 29-Jährigen ist Halloween ein Anlass eine Party zu feiern (42 Prozent), eine Verkleidung anzuziehen (15 Prozent), herbstlich zu dekorieren (13 Prozent) und beispielsweise mit Nachbarn zusammenzukommen (13 Prozent).

Halloween in Österreich eher sauer

Für viele Österreicher bringt das Fest jedoch mehr Saures als Süßes. Rund 42 Prozent der Befragten können Halloween rein gar nichts Positives abgewinnen. Für 4 von 10 Befragten ist das Fest eher Kommerz statt Kultur und nur eine zusätzliche Gelegenheit für den Handel, Umsätze zu erzielen. Für 39 Prozent passt der Brauch auch nicht zu unseren heimischen Traditionen. Mehr als 7 von 10 Österreichern finden es auch nicht gut, dass Halloween Allerheiligen/Allerseelen in den Hintergrund gedrängt hat. Auch die "Feierwütigen", die jeden Anlass für eine Party und den Konsum von Alkohol sehen, sind bei der Umfrage von 24 Prozent in Kritik gekommen. Auch die Sorge um umherziehende Kinder wurde thematisiert.

Einerseits sei der Süßigkeitenkonsum ohnehin zu hoch und würde durch Halloween gefördert (21%), andererseits sorgen sich die Befragten um die Sicherheit der Kinder, wenn diese nachts alleine um die Häuser ziehen (19%).

So kommen 45 Prozent der Österreicher zu dem Schluss: "Dann doch lieber Fasching".

(Red)

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