Hallenbad Hütteldorf startet noch vor Weihnachten

Stadtrat Oxonitsch im Hallenbad Hütteldorf
Stadtrat Oxonitsch im Hallenbad Hütteldorf ©Pressefoto Votava
Die Sanierungsarbeiten im ehemaligen Waldbad Penzing laufen auf Hochtouren. Noch vor Weihnachten soll das Bad als Hallenbad Hütteldorf wieder aufsperren.

Das Hallenbad Hütteldorf setzt – anders als das ehemalige Waldbad – mehr auf Sport als auf feuchtes Entertainment. Damit soll das Bad für Schulen und Vereine wieder attraktiv werden. “Ich freue mich, dass mit dieser Neuerung künftig auch wieder das Bahnenschwimmen und Schulschwimmen in Penzing möglich wird und rechne mit einer guten Auslastung für die Zukunft”, meint Penzings Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner.

Das Herzstück des Bades bleibe jedoch der Erlebnisbadebereich, der derzeit runderneuert wird. Ein Strömungskanal, Massagedüsen, ein Wasserfall, eine Wasserkanone, ein Spielbach, ein Schwimmkanal, Whirlliegen und eine Felsengrotte sollen weiterhin für Spaß und Action sorgen. Innerhalb der Saunalandschaft entstehen ein Biosaunarium und eine Infrarotkabinenanlage. Das Saunabuffet und die zugehörige Südterrasse werden für sämtliche Badegäste zugänglich gemacht.

Die Sanierungsarbeiten laufen nach Plan. “Am 17. Dezember sperren wir wieder auf – das ist fix”, verspricht Stadtrat Christian Oxonitsch. Durch die Übernahme der MA 44 wird das Waldbad Penzing auch in die Tarifstruktur der öffentlichen Bäder aufgenommen.

Die geschätzten Kosten für die Sanierung betragen etwa 5,5 Millionen Euro (ohne Umsatzsteuer). Der Finanzierungsbedarf durch die Stadt Wien beträgt aber nur 2,5 Millionen Euro die restlichen 3 Millionen Euro, welche auf die Sanierung der Haus- und Schwimmbadtechnik fällt, wird durch einen Energie-Einspar-Contracting-Vertrag finanziert. Hier werden durch die Optimierung der Heizungs- und Lüftungsanlage, die Errichtung von Solaranlagen, den Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen und Wärmepumpen sowie durch den Einsatz modernster Filteranlagen jährlich rund 236.000 Euro Energie- und Wasserkosten eingespart. Die Investitionskosten werden vom Contractor vorfinanziert und in der Höhe der eingesparten Energie mit einer Vertragslaufzeit von rund 12,5 Jahren refundiert.

Geschichte des Penzinger Bades
Im Mai 1994 erfolgte der Startschuss zum Bau des Erlebniswaldbades Penzing. Ein Brandschaden während der Bauzeit verzögerte die Eröffnung um ein Jahr bis das Bad im Mai 1997 in Betrieb genommen und seit 1998 von einem privaten Betreiber geführt wurde. Dieser musste Insolvenz anmelden, der Badebetrieb wurde im Juni 2008 eingestellt. Ende des Vorjahres wurde die Entscheidung getroffen, dass die Wiener Bäder (MA 44) künftig das nunmehr umbenannte Städtische Hallenbad Hütteldorf betreiben werden.

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