Härtefallfonds: Meiste Gelder an EPU ausbezahlt

Coronahilfen: Zwei Drittel an Einpersonenunternehmen.
Coronahilfen: Zwei Drittel an Einpersonenunternehmen. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Der Großteil des Härtefallfonds wurde an Einpersonenunternehmen (EPU, 65 Prozent) und Kleinstunternehemer (30 Prozent) ausbezahlt.

Eine der vielen Unterstützungen für Firmen in der Coronakrise ist der Härtefallfonds. Er soll den Unternehmerlohn ersetzen; Selbstständige sollen privat über die Runden kommen und bekommen monatlich bis zu 2.000 Euro. Im Durchschnitt betragen die Auszahlungen 1.200 Euro pro Person pro Monat, bisher wurde wie berichtet insgesamt eine Milliarde Euro ausbezahlt.

Im Dezember 2020 121.000 Anträge für Härtefallfonds

Derzeit läuft der elfte "Corona-Monat", also der elfte Betrachtungszeitraum, für den Betriebe um Förderung ansuchen können. Im Dezember 2020 gab es mit rund 121.000 Selbstständigen, die Anträge stellten, einen besonders hohen Zulauf, teilten Finanz- und Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Wirtschaftskammer (WKÖ) mit. Im Oktober waren es 83.000 Antragsteller gewesen und im November 110.000. "Ziel des Härtefallfonds war und ist es, den Kleinstunternehmen zu helfen, die weiterhin Unterstützung brauchen, um die täglichen Lebenserhaltungskosten zu bezahlen", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).

Die Hilfe des Härtefallfonds - eine weitere Milliarde Euro liegt noch im Topf - und weitere Unterstützungsmaßnahmen waren zuletzt bis Ende Juni verlängert worden.

(APA/Red)

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