ÖH kritisiert Diskriminierung der Homosexuellen in Serbien

Scharfe Kritik hat die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) am Dienstag an der Diskriminierung von Homosexuellen in Serbien, Österreich und Deutschland geübt.

Aktueller Auslöser des Protestes war die Absage der am 20. September in Belgrad geplanten “Belgrade Pride”, einer Parade für Rechte von Schwulen und Lesben, die aufgrund eines “extrem hohen Sicherheitsrisikos” abgesagt werden musste. Einmal mehr hätten serbische Rechtsextremisten ihre Haltung durchsetzen können, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Nicht nur in Serbien seien Homo- und Bisexuelle Angriffsziel faschistischer und rechtsextremistischer Gruppierungen. Auch aus Österreich oder Deutschland würden immer wieder brutale Überfälle auf Lesben, Schwule gemeldet. Deshalb finde am morgigen Mittwoch in Wien ein Protestmarsch zur serbischen Botschaft in Wien statt. “Auch wenn zumindest außerhalb Österreichs die rechtliche Gleichstellung von nicht-heterosexuellen Lebensweisen voran kommt, verschwinden Homo-und Transphobie dabei keineswegs.”, erklärte Malte Kwier einer der Organisatoren der Demonstration.

“Wir gehen zwar zur serbischen Botschaft, aber unsere Kritik ist nicht nur an serbische Behörden gerichtet. Homo- und Transphobie sind schließlich keine speziellen Probleme in Belgrad, sondern betreffen alle, denen etwas an einem gleichberichtigten Miteinander verschiedenster Menschen liegt.”, betonte Kwier weiter.

Die Demonstration beginnt am Mittwoch um 16:00 Uhr beim Marcus Omofuma Denkmal neben dem Wiener Museumsquartier.

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