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Guter Starter Guggenberger will im Skeleton in Top Ten

Seine Freundin hat am Dienstag (Ortszeit) Rodel-Silber geholt, für Matthias Guggenberger wird es am Donnerstag und Freitag im Skeleton ernst. Der 25-jährige Tiroler feiert im Whistler Sliding Centre seine olympische Premiere und ist außerdem Österreichs einziger Starter, der sich bäuchlings in den Eiskanal wagt.

Eigentlich ist er kein Kandidat für den Kampf um Medaillen, doch andererseits hat seine Nina ihm vorgezeigt, dass man auch überraschen kann.

Erstmals wird ein olympischer Skeletonbewerb in vier statt zwei Läufen entschieden, darin sieht der Tiroler, der zu den schnellsten Startern überhaupt zählt, auch ein Rezept für eine gute Platzierung. “Für mich muss das Ziel sein, vier Mal konstant zu fahren. Ich muss nicht vier Mal die schnellste Zeit fahren, sondern schauen, dass ich meinen Job konstant erledige”, sagte Guggenberger im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur.

Obwohl er bei den XXI. Winterspielen der einzige ÖOC-Starter in seiner Sportart ist – Guggenberger hat keinen Grund, sich einsam zu fühlen. Neben seiner Freundin, die ihm natürlich auch die Daumen drücken wird, ist auch sein Vater, der frühere Spitzenfahrer Mario Guggenberger, vor Ort. Er ist als Trainer für Korea akkreditiert.

Doch für den Herrn Papa, der in Korea als Sportkoordinator für Rodeln, Bob und Skeleton tätig ist, zählt freilich die Leistung seines Sohnes noch mehr. “Wichtig ist, dass ich noch eine Bezugsperson bei Olympia habe, die mich in jeglicher Art unterstützt. Es ist schon ein Vorteil, wenn es ein Familienangehöriger ist”, sagte Guggenberger junior.

Und mit Thomas Platzer hat er seit September 2009 auch einen prominenten Trainer. “Er war im Bob von Christoph Langen der Edelbremser. Wir haben mit Papa und ihm die Bahn sehr gut ausgearbeitet”, so der Olympia-Debütant. Zwar hatte ihn zu Saisonbeginn eine Fersenverletzung ziemlich zurückgeworfen, doch dank intensiver Arbeit, auch auf dem Materialsektor, gelang die Olympiaqualifikation. Warum Platzer, der schon für Deutschland und Russland als Coach gearbeitet hat, ins kleine Österreich gekommen ist, erklärt Guggenberger so: “Er hat die Philosophie, einem schnellen Starter das Fahren beizubringen ist leichter als einem langsamen Starter das Laufen.” Und ein schneller Starter ist er.

Als Favoriten schätzt Guggenberger die Letten sehr stark ein. “Auch mit Deutschland muss man immer rechnen. Die Kanadier haben einen extremen Heimvorteil”, sagte Guggenberger. Letzteres haben vor allem Jon Montgomery mit vier Laufbestzeiten und Jeff Pain im Training schon gezeigt.

Das Ziel des Österreichers ist klar ein Platz in den Top Ten, alles andere ist Zugabe. “Man muss hier vier saubere Läufe haben. Weil die Bahn so schwierig ist, schaffen das die wenigsten. Lassen wir uns überraschen.”

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