Gunpowder Milkshake - Kritik und Trailer zum Film

In Actionfilmen sieht man Frauen nach wie vor eher selten als Auftragskillerinnen. Doch das ändert sich - beispielsweise mit der Serie "Killing Eve" oder dem neuen Kinofilm "Gunpowder Milkshake". Darin geht es um Sam. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter verlassen, nun arbeitet sie als Profikillerin für "die Firma". Doch einer ihrer Jobs läuft plötzlich anders als gedacht - und Sam wird selbst zur Zielscheibe.

In Actionfilmen sieht man Frauen nach wie vor eher selten als Auftragskillerinnen. Doch das ändert sich langsam - mit der Fernsehserie "Killing Eve" zum Beispiel oder dem neuen Kinofilm "Gunpowder Milkshake". Darin geht es um die Profikillerin Sam (Karen Gillan), die als Kind von ihrer Mutter verlassen wurde. Nun arbeitet sie für "die Firma". Als einer ihrer Jobs anders läuft als gedacht, wird Sam selbst zur Zielscheibe. Ab Freitag im Kino.

Gunpowder Milkshake - Kurzinhalt zum Film

Der Film von Regisseur Navot Papushado ("Big Bad Wolves") erinnert ein bisschen an "Kill Bill" oder die "John Wick"-Reihe. Ein zentraler Ort ist eine Bibliothek - geführt wird sie von mehreren Frauen, die dort verdeckt mit Waffen handeln.

Gut, manche Bilder sind etwas platt. Wenn beispielsweise die Waffen in Büchern bekannter Autorinnen versteckt sind. Aber man kann es auch amüsiert-ironisch nehmen. Mit dabei im Film: Neben Hauptdarstellerin Gillan ("Jumanji", "The Circle") unter anderem die Schauspielerinnen Lena Headey ("Game of Thrones") und Carla Gugino ("Watchmen").

Gunpowder Milkshake - Die Kritik

Gedreht wurde der Film in Berlin. Das Bode Museum ist als Außenansicht der Bibliothek zu sehen. Auch die Umgebung des Messegeländes dürfte vielen Menschen bekannt vorkommen, die die Stadt gut kennen. Ansonsten zeigt "Gunpowder Milkshake" aber eine Süßigkeiten-Neonfarben-Welt, die ein bisschen Retro-Charme mitbringt - mit alten Klapphandys, Musik von Janis Joplin und einem Diner im Stil der 1950er Jahre.

Der Film erzählt eine eher simple Geschichte, aber mit witzigem Unterton und einem Thema, das man durchaus größer interpretieren kann. Es gebe da eine Gruppe von Männern, genannt "die Firma", heißt es beispielsweise in einem wichtigen Dialog an einer Stelle. Sie hätten lange Zeit die Kontrolle gehabt. "Sie halten sich für unantastbar. Sie denken, dass sie mit allem davonkommen können", sagt eine Darstellerin. "Aber das werden sie nicht?" - "Nein, nicht mehr."

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(APA/Red)

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