Gruselgeschichte: Tödlicher Toboggan

Wien ist die Heimat der ältesten Holzrutsche der Welt: Im Wiener Prater ringelt sich der "Toboggan" von einem Turm herunter. Um ihn ranken sich Geschichten, wie die Gruselgeschichte um die tödliche Rutschpartie.

Der Wiener Toboggan hat eine eigene “urbane Legende” zu bieten: Angeblich soll in den fünfziger Jahren eine Besucherin beim Rutschen getötet worden sein: “Ein Brett in der Rinne hat sich gelöst und eine junge Frau aufgespießt”, erzählen viele.

Die Besitzerin des Toboggan, Gabriele Lindengrün, kennt diese Geschichte gut: “Das ist wie bei der Stillen Post: Da wird aus einem Schiefer ein Spieß” Die Realität hinter der Gruselgeschichte: Die junge Frau, die sich an einem Holzsplitter verletzt hatte, musste zwar ins Spital, konnte es aber noch am selben Tag wieder verlassen – und zwar lebend.

Im Zuge unserer Berichterstattung erreichte uns eine Gegendarstellung von Horst Reingrabner, die en Vorfall ander schildert: “Konträr zu Ihrer Information gab es seinerzeit sehr wohl einen fast tödlichen Unfall, als eine Holzleiste, die sich gelöst hatte und hochstand, in den Unterleib einer Benutzerin eindrang (Zusammen mit einem Stück der Unterlagematte, die natürlich entsprechend verunreinigt und unkeimfrei war). Die Dame lebt in Ostösterreich und kann befragt werden.”

Holzsplitter sind inzwischen aber ohnehin keine Gefahr mehr auf der Rutsche: sie ist schon lange mit Polyester überzogen.

Welt-älteste Holzrutsche beinahe fertig saniert.

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