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2 Mio. € Schaden: Aufräumarbeiten nach Zugsunglück in Wien dauern an

Die Aufräumarbeiten werden vermutlich bis Mittwoch andauern.
Die Aufräumarbeiten werden vermutlich bis Mittwoch andauern. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Aufräumarbeiten nach dem Zugsunglück auf einem Bahnübergang Wien-Donaustadt mit 16 Verletzten dauern an. Laut ÖBB ist der Schaden größer als angenommen, rund 80 Meter Schiene müssen ausgetauscht werden.
Lkw von Zug in Wien-Donaustadt erfasst
Lkw von Zug erfasst
Bilder der Unfallstelle

Der Schaden nach dem Zugsunglück am Donnerstag auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Wien-Donaustadt mit 16 Verletzten ist größer als zunächst angenommen und beträgt nach einer ersten vorläufigen Schätzung rund zwei Millionen Euro. In der Summe seien Schäden an der Infrastruktur und an der Garnitur inkludiert.

“Es müssen rund 80 Meter Schiene ausgetauscht werden”, berichtete ÖBB-Sprecher Daniel Pinka. Nach dem Unfall sei außerdem Diesel ausgelaufen, kontaminiertes Erdreich werde nun abgetragen und ersetzt. Die Aufräumarbeiten werden daher vermutlich bis in die Nacht auf Mittwoch andauern.

Schaden nach Zugsunglück in Wien größer als angenommen

“Die Züge werden bis dahin über Gänserndorf umgeleitet”, sagte Pinka. Die Verbindung bleibt also auch während der Instandsetzung der Gleise aufrecht, nur die Streckenführung ist eine andere. Zunächst hatte man gehofft, die Schäden bis Freitagnachmittag beseitigt zu haben. “Aber nachdem die betroffene Garnitur weggeräumt war, wurde das Ausmaß erst sichtbar”, so der Sprecher.

Der Unfall passierte kurz vor 11.00 Uhr auf einer technisch nicht gesicherten Eisenbahnkreuzung in Essling. Vor dem Übergang befand sich ein Andreaskreuz. Der Lkw-Fahrer dürfte den Regionalzug der Marchegger Ostbahn übersehen haben, als er von einer Baustellenausfahrt kommend übersetzte. Der Lkw wurde rund 30 Meter mitgeschleift, ehe der Zug entgleiste. Der Lokführer, der Lkw-Lenker und eine Passagierin wurden schwer, 13 Fahrgäste leicht verletzt. Alle sind außer Lebensgefahr.

(APA/Red)

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