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Größtes Biomasse-Kraftwerk Österreichs in Wien-Simmering wieder in Betrieb

Das Biomasse-Kraftwerk in Wien-Simmering wird nun wieder hochgefahren.
Das Biomasse-Kraftwerk in Wien-Simmering wird nun wieder hochgefahren. ©APA
Nachdem Österreichs größtes Biomasse-Kraftwerk, das sich in Wien-Simmering befindet, für mehrere Monate stillgelegt war, weil die umstrittene Biomasse-Förderung auslief, ist es nun wieder in Betrieb, teilte das Büro von Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) mit. Da der Betrieb ohne Zuschüsse wirtschaftlich nicht rentabel sei, erließ Wien ein Fördergesetz. Nun werde die Anlage wieder hochgefahren.

Grund für die vorübergehende Schließung des Kraftwerks ab August 2019 war das Auslaufen der bisherigen Förderperiode durch den Bund. Betreffend der weiteren Unterstützung der Biomasse kam es zu einem politischen Hick-Hack zwischen der SPÖ bzw. Wien und der damaligen türkis-blauen Bundesregierung. Dabei ging es um die für die Zukunft vorgesehenen Förderungen. Die Stadt hatte argumentiert, dass mit der geplanten Regelung ein wirtschaftlicher Betrieb des Kraftwerks Simmering nicht möglich sei.

Für Biomasse-Kraftwerk: Neues Fördergesetz in Wien

Die SPÖ blockierte das entsprechende Gesetz im Bundesrat, worauf sich der Bund mit einem Grundsatzgesetz behalf. Dieses lässt den einzelnen Bundesländern Spielräume bei den Tarifen. In Wien wurde ein sogenanntes Ausführungsgesetz beschlossen, das eine Förderung in der Höhe von 9,39 Cent pro Kilowattstunde vorsieht. Davor gab es 10,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Der nunmehr niedrigere Tarif erklärt sich dadurch, dass künftig Investitionskosten nicht mehr in dieser Fördersumme inkludiert sind. Nur noch der Betrieb ist davon umfasst.

Das 2006 eröffnete Wald-Biomassekraftwerk in Simmering verwandelt Hackschnitzel aus Holz in Energie. Zuletzt konnten dadurch 48.000 Haushalte mit Strom und 12.000 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Betrieben wird die Anlage durch ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Wien Energie zwei Drittel und die Österreichischen Bundesforste ein Drittel halten.

(APA/Red.)

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