Großbrand zweier Ferienhäuser in St. Michael im Lungau

Ein Großbrand hat am Mittwoch zwei Ferienhäuser in St. Michael im Lungau zerstört.
Bilder vom Brand
Zum Fotostudio R. Holitzky

Die insgesamt zehn Holzbauten des “St. Martin Chalets Resort” der Familie Bliem in der Kirchgasse 141 hätten noch im November eröffnet werden sollen, wie Jodi Venner, die Geschäftsführerin des “ökologischen Feriendorfes”, der APA mitteilte. Der Sachschaden geht in die Millionen, die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Feuerwehr vermutet eine technische Ursache. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Das Feuer war gegen 13.20 Uhr in einem Holzhaus ausgebrochen, es wurde Alarmstufe drei ausgelöst. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Chalet bereits in Vollbrand, schilderte Bezirksfeuerwehrkommandant Hannes Pfeifenberger. “Wir haben den Brand gelöscht, es blieben aber nur Fragmente des Hauses über.” Die Flammen setzten auch das eng angrenzende zweite Chalet in Brand. Es wird derzeit noch gelöscht. Ein Teil des Inventars wurde zwar gerettet, doch auch hier sei der Schaden enorm, hieß es.

Zum dritten angrenzenden Chalet errichtete die Feuerwehr eine Wasserwand, damit das Feuer nicht übergreifen konnte. Bevor der Brand ausbrach, seien von Bauarbeitern Flämmarbeiten am Dach durchgeführt worden, sagte die Geschäftsführerin. Rund 80 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren St. Michael, Mauterndorf, St. Margarethen, Tamsweg und Muhr standen mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.

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