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Großbrand in Wiener Kongressbad

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Im denkmalgeschützten Kongressbad in Wien-Ottakring, einem Wahrzeichen des "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit, hat in der Nacht auf Sonntag ein Großbrand getobt.

Ein etwa 200 Meter langer Holztrakt im Nordteil des Gebäudes war in Flammen geraten. Die mit 60 Mann ausgerückte Wiener Feuerwehr konnte den Brand gegen 3.30 Uhr unter Kontrolle bringen. Menschen waren nicht betroffen.

Die Brandursache war vorerst unklar. Passanten hätten um 2.02 Uhr bemerkt, dass es aus zwei Fenstern an der Liebknechtgasse auf der Nordseite des Kongressbades brenne, teilte die Feuerwehr der APA an Ort und Stelle mit. Der berühmte monumentale Eingangsbereich des Freiluftbades an der Julius-Meinl-Gasse war nicht betroffen.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit vier Rohren und Wasserwerfern auf Drehleitern. Es wurde Alarmstufe 2 ausgegeben. Die Polizei wollte in der Früh mit der Untersuchung der Brandstätte beginnen, um die Brandursache zu klären. Teile des Kongressbads mit seinen charakteristischen rot-weißen Holzbauten aus den 1920er Jahren stehen unter Denkmalschutz.

Das im Jahr 1928 eröffnete Kongressbad gilt als eines der schönsten Bäder der österreichischen Hauptstadt und zählt zu den Wahrzeichen des “Roten Wien” der Zwischenkriegszeit.

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