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Grenzüberschreitende Familiengeschichten

Erzählcafés und Klassenzimmer: Die Schülerinnen und Schüler recherchierten und schrieben an verschiedenen Orten.
Erzählcafés und Klassenzimmer: Die Schülerinnen und Schüler recherchierten und schrieben an verschiedenen Orten. ©Frauke Kühn
Vier Schulklassen haben sich auf die Suche nach Familiengeschichten gemacht. Das Ergebnis präsentieren sie bei einer Lesung am Montag, 17. Juni, um 18 Uhr im Theater am Saumarkt in Feldkirch.

Lustenau/Feldkirch. Wie leben und lebten die Familien auf der anderen Seite der Grenze? Was weiß man voneinander? Gibt es denn Unterschiede? Welche Liebes-, Arbeits-, Konsumbeziehungen gibt es? Vier Schulklassen aus Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz haben sich im Rahmen eines kleinen literarischen Forschungsprojekts auf die Suche nach Familiengeschichten gemacht. Das Ergebnis präsentieren die jungen Autorinnen und Autoren bei einer Lesung am Montag, 17. Juni 2019, 18.00 Uhr im Theater am Saumarkt.

Ein turbulentes Kick-Off, das das W*ORT in Lustenau nahezu aus seinen Nähten platzen ließ, eröffnete dieses einzigartige grenzübergreifende Literaturprojekt. Rund 80 Jugendliche aus Lustenau, Feldkirch, Schaan (FL) und Thal (CH) zogen nach einer einstimmenden Lesung aus dem Buch „Eine Träne. Ein Lächeln. Meine Kindheit in Damaskus“, der jungen Autorin Luna Al-Mousli, in kleinen gemischten Gruppen an die verschiedensten Orte Lustenaus. Die Schülerinnen und Schüler lernten sich kennen und starteten ein erstes Brainstorming zu dem, was ihnen rund um die Familie wirklich wichtig ist.

Inspirierender Schreibprozess

In den folgenden Wochen zückten die Jugendlichen dann im Unterricht ihre Stifte und gingen mit der Vorarlberger Autorin Daniela Egger sowie dem Vorarlberger Autor Carlos Peter Reinelt über einen lustvollen Schreibprozess auf die Suche nach eigenen und fremden Familiengeschichten. Während im Klassenzimmer also Elfchen, Haikus, Liebesbriefe oder freie kurze Texte entstanden, luden Erzählcafés im W*ORT und im Theater am Saumarkt die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zum gemeinsamen Dialog über das Thema Familie ein. Dazu gab es etwa Geschichten vom Dorfhistoriker Rainer Bayer, der von der Fraueneinkaufstaxe berichtete, die Vorarlberger Männer noch vor 100 Jahren zahlen mussten, wenn sie eine Frau aus dem benachbarten Liechtenstein heiraten wollten.

Publikation „Familiengeschichten, grenzüberschreitend“

Wie facettenreich und kreativ die Schülerinnen und Schüler Familienbilder, -konzepte und -beziehungen recherchiert sowie literarisch umgesetzt und von der Realität in die Fiktion gedacht haben, zeigt die entstandene Publikation „Familiengeschichten, grenzüberschreitend“. „Das Buch wird von allen Klassen zur großen Freude aller Beteiligten im Rahmen der Abschlusslesung auf die Saumarkt-Bühne gebracht und hörbar gemacht werden. Es liegt am Veranstaltungsabend auf und kann auch erworben werden“, freuen sich die Initiatorinnen Gabi Hampson vom W*ORT, Sabine Benzer vom Theater am Saumarkt und Frauke Kühn von „literatur:vorarlberg netzwerk“ über das grenzüberschreitende Kulturvermittlungsprojekt. „Unsere Intention bestand darin, einen kulturellen Raum für eine Begegnung zwischen jungen Leuten diesseits und jenseits der Grenze zu eröffnen. Das ist uns gelungen.“



Lesung „Familiengeschichten, grenzüberschreitend“
Montag, 17. Juni, 18 Uhr
Theater am Saumarkt, Feldkirch
Freier Eintritt
Wegen limitierter Platzanzahl wird um Anmeldung unter office@saumarkt.at gebeten.

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