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Grenzöffnungen: Nehammer in Kontakt mit Nachbarländern

Nehammer will einen Zeitplan für die Grenzöffnungen erarbeiten.
Nehammer will einen Zeitplan für die Grenzöffnungen erarbeiten. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Der Innenminister zeigt sich optimistisch, was die Aufhebung der Grenzkontrollen betrifft, denn auch die Nachbarländer Österreichs haben eine günstige Entwicklung bei den Corona-Zahlen.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ist hoffnungsfroh, was die Aufhebung der in der Coronakrise verhängten Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen betrifft.

Er könne zwar kein konkretes Datum nennen, aber "eine Hoffnung gebende" Antwort geben, sagte Nehammer den "Salzburger Nachrichten" (Freitag-Ausgabe). Seine Wunschvorstellung sei es, bald zu einem Zeitplan zu kommen.

"Gesprächsbereitschaft zu Grenzöffnung ist da"

"Wir und einige unserer Nachbarländer wie Deutschland, Tschechien, die Slowakei und die Schweiz haben eine sehr günstige Entwicklung, was die Infektionszahlen betrifft. Hier bin ich in engem Kontakt, wie wir im Gleichklang eine Öffnung der Grenzen realisieren können. Die Gesprächsbereitschaft und das Interesse ist da." Allen sei klar, dass es eine zeitliche Perspektive geben müsse, ab wann keine Grenzkontrollen mehr notwendig seien, so Nehammer.

Kurz: Einigung mit Deutschland in den "nächsten Wochen"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erwartet das Ende der coronabedingten Grenzschließung mit Deutschland noch vor dem Sommer. "Ich bin optimistisch, dass wir mit Deutschland in den nächsten Wochen eine Lösung finden", sagte Kurz am Freitag vor Journalisten in Wien. Beide Länder hätten aktuell sehr niedrige Covid-19-Neuinfektionszahlen.

Es gebe auch "enge Gespräche" mit der EU-Kommission, um "faire Regeln" für die Grenzöffnungen zu schaffen, so Kurz. Eine Einigung werde es geben, "sobald Deutschland dazu bereit ist". Der Kanzler verwies auf die starke Verzahnung der deutschen und österreichischen Industrie.

Die österreichische Tourismuswirtschaft ist sehr stark von deutschen Gästen abhängig. Diese buchten im Jahr 2019 rund 37 Prozent der insgesamt 79 Millionen Nächtigungen, die Österreicher selbst nur rund 30 Prozent. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft machte in Österreich 15,4 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) aus. In Deutschland sind es nur 8,6 Prozent.

(APA/Red)

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