Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Greenpeace verwandelte Wiener Resselpark in brennenden Amazonas

Im Herzen Wiens wurde der brennende Amazonas projiziert.
Im Herzen Wiens wurde der brennende Amazonas projiziert. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Mit einer rund 100 Meter langen Kunstaktion im Wiener Resselpark hat Greenpeace am Mittwochabend auf die Rekordbrände im Regenwald aufmerksam gemacht.

Greenpeace hat am Mittwochabend mit einer großen 3D-Videomapping Projektion den brennenden Amazonas-Regenwald vor die Karlskirche in Wien geholt.

Brennender Amazonas im Herzen Wiens

Alleine im September wurden Greenpeace zufolge über 32.000 Feuerherde im Amazonas gezählt. Auslöser sind demnach illegale Brandrodungen unter anderem für die Viehzucht, "die von der Anti-Umwelt-Politik der brasilianischen Regierung unter Jair Bolsonaro befeuert werden". Auch die EU importiere Güter aus Brasilien wie beispielsweise Soja-Futtermittel und Fleisch. Der geplante EU-Mercosur-Pakt würde diese Entwicklung weiter antreiben.

Greenpeace forderte den Stopp des Handelspakts und ein neues EU-Waldgesetz, das Produkte aus Waldzerstörung auf dem EU-Markt verbietet. "Einzigartige Tierarten wie Jaguare und Ameisenbären verenden qualvoll im Feuer, während Europa Produkte aus Regenwaldzerstörung importiert. Die verheerenden Brände sind auch eine Katastrophe für die indigene Bevölkerung und Menschen vor Ort", sagte Lukas Meus, Waldexperte bei Greenpeace in Österreich. Und weiter: "Keines dieser Feuer ist natürlich, sondern eine mutwillige Zerstörung des Regenwaldes."

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 4. Bezirk
  • Greenpeace verwandelte Wiener Resselpark in brennenden Amazonas
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen