Grödig holt Punkt in St. Pölten, remisiert 1:1

Im Spiel SKN St. Pölten gegen SV Grödig endeten gleich zwei Serien. Die zuvor drei Spiele in Folge siegreichen Niederösterreicher trennten sich daheim am Voith-Platz von den drei Spiel lang erfolglosen Salzburgern mit einem 1:1-Unentschieden.

Bis zur 25. Spielminute war beim Duell der beiden im Mittelfeld der Tabelle angesiedelten Klubs überhaupt nichts los. Weder die leicht feldüberlegenen St. Pöltner (ohne die verletzten Thomas Vollnhofer, Lukas Thürauer und Jiri Lenko) noch die Grödiger (ohne den gelbgesperrten Herwig Drechsel) vermochten eine klare Torchance heraus zu spielen. Als manche der 1.000 Zuschauer allmählich schon in Kälte zu erstarren schienen, gab’s dann aber den ersten, recht mächtigen, Aufreger: Grödigs Angreifer Issiaka Ouedraogo stürmte allein auf St. Pöltens Keeper Christoph Riegler zu und wurde von selbigen im Strafraum niedergestreckt. Riegler spielte zwar sichtlich den Ball, Schiri Manfred Krassnitzer wertete das Einsteigen (mit beiden Füßen voran) aber offenbar als zu beherzt und gab Elfmeter (ohne Gelb zu zücken!). Mersudin Jukic verwandelte zur 1:0-Führung der Grödiger.

Plötzlich nahm das Spiel Fahrt auf. Und nur wenige Minuten später glich St. Pölten mit seiner ersten guten Einschussmöglichkeit aus: Robert Gruberbauer tankte sich rechts am Flügel durch und seine Maßflanke verwertete Mirnes Becirovic per Kopf (aus kurzer Distanz) zum 1:1 (31.). Vor der Pause ereigneten sich noch einige ruppige Szenen, Torgefahr brandete jedoch nicht mehr auf.

Nach Wiederanpfiff übernahm St. Pölten das Kommando, setzte sich zusehends in der Hälfte der Gäste fest. Erst in dieser Phase zeigte sich, wer zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen hatte und wer drei Mal in Folge verloren hatte. Die beste Chance fanden die Niederösterreicher durch einen Freistoß von Vait Ismaili vor, den Grödigs Keeper Martin Eisl nur mit Mühe über die Latte drehen konnte. Gleich danach setzte Thomas Fröschl (zuletzt in sechs Spielen acht Mal erfolgreich) einen Seitfallzieher knapp neben das Tor. Und nach einer guten Stunde wurde auch Grödig wieder einmal gefährlich, als der agile Philipp Zulechner einen Schuss vom rechten Strafraumeck knapp drüber hämmerte. Anschließend flachte das Match wieder ab. St. Pölten vermochte aus seiner Feldüberlegenheit kein Kapital zu schlagen. Beide Trainer hatten frische Stürmer als Joker gebracht, aber weder Michael Wojtanowicz (ab der 46. Minute) noch Jonathan Carril-Regueiro (ab der 66. Minute) auf Seiten der Grödiger konnten etwas bewegen. Den „Matchball“ für die St. Pöltner vergab ausgerechnet Fröschl, indem er einen Kopfball (nach Maßflanke von Gruberbauer) in der 86. Minute nicht ausreichend gut platzieren konnte.

 

Erste Liga (16. Runde):

SKN St. Pölten – SV Grödig 1:1 (1:1)

St. Pölten, Voith-Platz, 1.000 SR: Manfred Krassnitzer

Torfolge: 0:1 (26.) Jukic (Foulelfmeter), 1:1 (31.) Becirovic

St. Pölten: Riegler – Zwierschitz, Popp, Rödl, Ismaili – Gruberbauer, Fallmann, Brandl (60. Gravogl), Becirovic – Zellhofer (46. Wojtanowicz), Fröschl

 

SV Grödig: Eisl – Grasegger, Pfeilstöcker, Karner, Riedl – Zulechner (62. Freudenthaler), Hattenberger, Pamminger, Perlak – Ouedraogo (80. Schubert), Jukic (66. Carril-Regueiro)

Gelbe Karten: Rödl  (92. Foul) bzw. Ouedraogo (33. Foul), Riedl (64. Foul), Hattenberger (71.), Freudenthaler (72. Unsportlichkeit)

 

Die Besten: Popp, Becirovic, Gruberbauer bzw. Pfeilstöcker, Ouedraogo

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