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Gottwald in Oberhof nur von Manninen besiegt

Gottwald neben Manninen auf dem Podest
Gottwald neben Manninen auf dem Podest ©APA (dpa)
Die zwei Comeback-Athleten des Olympia-Winters haben am Samstag den Weltcupbewerb der Nordischen Kombination in Oberhof dominiert. Felix Gottwald lief mit Bestzeit im 10-km-Rennen vom 27. auf den tollen zweiten Rang, seinen ersten Sieg nach der Rückkehr verpasste er im Zielsprint gegen Hannu Manninen um nur 1,1 Sekunden.

Der finnische vierfache Weltcup-Gesamtsieger und angehende Pilot Manninen feierte in seinem erst dritten Bewerb nach einjähriger Auszeit den zweiten Sieg, seinen insgesamt 47. Der Franzose Jason Lamy Chappuis baute als Dritter (+2,4) seine Weltcupführung auf 157 Punkte aus.

Nach seinen Podestplätzen in Ramsau platzierte sich Gottwald als erneut bester Österreicher zum dritten Mal in den Top Drei, den insgesamt 21. Sieg verpasste der Doppel-Olympiasieger von Turin wieder nur knapp. Der fast 33-jährige Salzburger machte den Rückstand aus dem Springen gegenüber Manninen (8.) von 47 Sekunden schon nach sechs Kilometern wett und lief ab diesem Zeitpunkt in vorderer Position in der Spitzengruppe.

Diese schrumpfte gegen Ende der letzten Runde auf fünf Athleten, Gottwald attackierte im letzten Anstieg, übernahm erstmals die Spitze, doch Manninen erwies sich im Spurt bei Gegenwind als stärker. “Dabei habe ich in der Zielkurve gedacht, dass es sich mit dem Sieg ausgeht”, sagte Gottwald.

Der Ex-Weltcupsieger freute sich über seine Laufleistung, war aber insgesamt nur bedingt zufrieden. “Leider habe ich den Sprung verpatzt, da ist es mir im Training besser gegangen”, ärgerte sich der Wahl-Ramsauer. “Aber im Laufen habe ich gemerkt, dass die Form wieder so gut ist, wie sie schon vor dem Auftakt in Kuusamo war.”

Zweitbester Österreicher war in Abwesenheit der Norweger sowie von Doppel-Weltmeister Todd Lodwick (USA) der Salzburger Bernhard Gruber als Neunter. Nach Rang sechs im Springen hielt er sich in der Loipe gut und erreichte eineinhalb Monate vor Beginn der Winterspiele in Vancouver sein bestes Saisonresultat. David Kreiner landete vor Christoph Bieler (nur 14. im Springen) an der 13. Stelle. Der nach dem Springen drittplatzierte Willi Denifl fiel auf den 18. Platz zurück.

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