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Gott sei Dank ein Jahr älter!

Anti-Aging im Ländle: Die "VN" fanden Vorarlberger Promis, die mit den Jahren immer schöner werden. "Ich stelle mein Handy meist auf 'lautlos' – ich glaube, das hat mir einige Lebensjahre geschenkt.“ Siegi Innauer lässt sich nicht stressen.

Der viel beschäftigte Gastronom hat für sich das Lustprinzip entdeckt. In Vorarlberg ist er damit nicht allein. Und jeder kann sehen: Der Mann, der wie Bruce Willis im Laufe der Jahre immer schöner wird, hat Recht. Der ehemalige Profi-Trickski-Fahrer treibt immer noch viel Sport, doch lässt er das After-Beer nie sausen. Gesunde Ernährung kommt nicht ohne gelegentlichen Burger aus – Dogmen sollen andere folgen, so Innauer.

Kopfsache

Das Alter sei eine klare Kopfsache. Er akzeptiert nicht, sich deshalb schwächer zu fühlen. Und dass er statt um fünf Uhr morgens inzwischen bereits um zwei Uhr ins Bett geht, liege nur daran, dass ihm sonst der Tag mit seiner Familie zu kurz wird. „Ironman“ Nino Michelon schwört dagegen auf den Vormitternachts- Schlaf: „Von Abendveranstaltungen haue ich meistens vor 22 Uhr ab, und zu Hause erlebe ich die ZiB II eigentlich nie.“ Sein Alltag ist durchdrungen von eiserner Disziplin und einem straffen Zeitmanagement. Mehrmals täglich trainiert der 58-jährige Triathlet, der erst mit 35 den Sport für sich entdeckte. Seitdem ist er wohl einer der sportlichsten Vorarlberger. Auch er wehrt sich gegen Dogmen, obwohl er zugibt: „Sport ist eine Droge – aber eine von den guten.“

Das Alter siegt, na und?

Wie Michelon ist auch Gabriela Rickli- Gerster seit Jahrzehnten Vegetarierin. Das Model ist mit 50 Jahren heute gefragter denn je: „Ich sehe meinen Körper nicht als Gegner, denn ich könnte nur verlieren. So stehe ich zu meinem grauen Haar und den körperlichen Veränderungen mit Gelassenheit.“ Dennoch sucht sie ihr Seelenheil in den teuersten Cremes, hat ein rigides Sportprogramm: „Früher wäre ich nie ins Fitness-Studio gegangen. Wenn ich noch eine Weile im Geschäft bleiben will, muss das heute wohl sein.“ Skistar Anita Wachter (38) ist aus dem Profi-Geschäft ausgestiegen und hat bald neue Trainer gefunden: ihre beiden Kinder. Und sie hat die Gelassenheit gefunden: „Fühlt man sich wohl, strahlt man Schönheit und Zufriedenheit aus.“ So einfach ist das.


Wer will denn Männer mit gebleichtem 80er-Schnitt? Am Gastronomen Siegi Innauer (47) sieht man, was Tennis, Kraftsport mit Maß, Skifahren und „Altherren-Fußball“ mit Saunieren aus Mann machen kann. Oder sind es Frau und Kinder, die sein Charisma neu entfachten? Dem gelernten Koch und Ex-Profi-Skifahrer kann zumindest niemand etwas in Sachen Bewegung und Ernährung vormachen – auf die Balance kommt es an: „Wenn ich keine Zeit für Sport habe, dann wird weniger gegessen. Beim Alkohol versuche ich, vernünftig zu sein.“ Sein bestes Anti-Aging-Kochrezept? „Frisches Gemüse andünsten und ein Putenbrustfilet aus dem Gefrierfach: Schnell, lecker, gesund.“


„Ich war übergewichtig und habe geraucht wie ein Schlot. Und dann entdeckte ich den Sport für mich“, erklärt Nino Michelon seine persönliche Evolution. Erst kam der Radsport, dann wurden die Trainingseinheiten immer härter und er selbst zum „Ironman“. Triathlon gilt generell als eine der Sportarten, die dem menschlichen Körper am meisten abverlangen – genau das Richtige für Michelon. Täglich mehrere Trainingseinheiten funktionieren nicht ohne ein straffes Zeitmanagement und einen geeigneten Job: „Zum Glück kann ich mir meine Arbeitszeit selbstständig einteilen, arbeite sicher nicht weniger, doch nach meinem Zeitplan.“ Man muss nur wollen…


Kaum zu glauben: Links Anita Wachter, wie sie vor elf Jahren zur beliebtesten Sportlerin Österreichs gekürt wurde. Rechts Anita Wachter heute. Können die Jahre dieser Ausnahme-Skifahrerin denn gar nichts anhaben? „Vom Sport habe ich in Sachen Kondition und Fitness viel fürs Leben mitgenommen.“ Wachter hat sicher so viele Trainingseinheiten absolviert, dass das bis zum Hundertsten halten sollte. Doch sie kann nicht davon lassen: „Natürlich bin ich im Winter regelmäßig auf den Brettern. Sonst halten mich meine Kinder auf Trab, denen ich so viel wie möglich von meinem Wissen um Ernährung und Gesundheit mitgeben will.“ Aber: „Manchmal dürfen sie auch ein Spezi trinken“, betont Wachter.

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