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GKK soll mehr Leistungen zahlen

Statt die Rücklagen abzuschöpfen sollte die VGKK die 12 Millionen Euro für mehr Leistungen im Interesse der Versicherten sorgen, so Manfred Lackner.

“Die Bürgerinnen und Bürger Vorarlbergs müssen irritiert sein durch den Rückzug von Wieland Rainer. Die Rücklagen gehören nicht ÖVP-Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, und nicht Rainer, sondern den Versicherten, an diese müsse in Form von Leistungserweiterungen das Geld wieder zurückfließen. Lackner nannte gestern konkrete Vorschläge für die Erweiterung des Leistungskatalogs: _ Kieferregulierung und eine breitete Palette im Bereich Zahnersatz, _ Maßnahmen bei Vorsorgeuntersuchungen, _ Mehr Geld für betriebliche Gesundheitsförderung, _ Eine 24-Stunden-Besetzung der Gebietskrankenkasse, damit sich die Versicherten jederzeit mit Fragen an die GKK wenden können”.


Runder Tisch

Lackner forderte gestern weiters einen österreichweiten “runden Tisch” und eine Neuorientierung des Gesundheitswesens zu diskutieren. “Da soll auch die Opposition mit dabei sein.”


“Wir brauchen Rücklagen für täglichen Finanzbedarf”

Die Rücklagen der VGKK dürfe man sich nicht als Inhalt einer Sparbüchse vorstellen, auf den man nach Belieben zugreifen kann, um Ausschüttungen für beliebige Budgetbereiche vorzunehmen. Vielmehr dienen schon seit 1999 die Rücklagen dazu, um die laufenden Aufwendungen für die Leistungen an die Versicherten zu finanzieren. So “entzaubert” VGKK-Direktor Dr. Karl Schiemer in die Öffentlichkeit transportierte “Ratschläge” von Politikern zur Kassengebarung. Die VGKK-Rücklagen werden voraussichtlich auch ohne Gewährung von Zwangsdarlehen an andere Kassen und ohne Erhöhung der Zahlungen in den Bundes-Ausgleichsfonds im Jahr 2004 nahezu vollständig aufgebraucht sein. Derzeit schmelzen die Rücklagen jährlich um rund 15 Millionen Euro dahin. Der voraussichtliche Abgang beträgt heuer 15,25 Mio Euro, das sind pro Kalendertag 41.775 Euro, die aus den Rücklagen finanziert werden müssen.


Sparen angesagt

Schelteversuche bezüglich eines zu geringen Engagements auf dem Präventionssektor gingen ins Leere, zumal die VGKK gerade erst gemeinsam mit dem Land Vorarlberg die Neudotierung des Fonds Gesundes Vorarlberg (je 73.000 Euro) vorgenommen habe. Und zum 24-Stunden-Service: Die VGKK könne nicht auf der einen Seite die strengen Sparvorgaben des Gesetzgebers hinsichtlich der Einfrierung des Verwaltungsaufwandes erfüllen und gleichzeitig einen immens teuren “Rund-um-die-Uhr”-Service.

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