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Gewerkschaft: Zu wenig Personal in Wiener Bäcker-Filialen

Das Personal in Wiener Backshops muss unbezahlte Mehrarbeit leisten.
Das Personal in Wiener Backshops muss unbezahlte Mehrarbeit leisten. ©pixabay.com
Die PRO-GE Wien kritisiert Bäckerei-Unternehmen. Zwar würden die Betriebe die Kurzarbeit nützen und so Beschäftigung sichern, aber gleichzeitig wird deutlich zu wenig Personal in den Filialen eingesetzt.

In manchen Verkaufsstellen mussten laut PRO-GE Wien in den vergangenen Wochen einzelne Beschäftigte die Arbeit von bis zu vier MitarbeiterInnen erledigen. Diese zusätzliche Arbeitsleistung ist den Beschäftigten aber meist nicht abgegolten worden. Dies betreffe auch die zu kurz bemessene Vorbereitungszeit für die tägliche Verkaufsöffnung.

Nicht bezahlte Überstunden

"Wir haben Berichte von Betroffenen erhalten, die nun bis zu zwei Stunden lang allein die Verkaufsfilialen für die Öffnung vorbereiten. Manche sind so ab vier Uhr früh im Einsatz, ohne dafür auch bezahlt zu bekommen. Diese Gratis-Mehrarbeit kann sich im Monat schnell auf mehr als 20 Stunden summieren", kritisiert der Wiener PRO-GE-Landessekretär Toni Steinmetz.

"Kurzarbeit darf nicht gleichzeitig zu einer Arbeitsverdichtung oder zur erzwungenen Gratis-Arbeit anderer Mitarbeiter führen. Wir fordern die Unternehmen auf, die Krise nicht zu nützen, um die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern und Löhne zu drücken", sagt Steinmetz abschließend.

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(red)

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