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Getötete 13-Jährige in Wien: Familie klagt Republik fix

Der Familienanwalt kündigte eine Klage gegen Republik an.
Der Familienanwalt kündigte eine Klage gegen Republik an. ©APA/MICHAEL GRUBER
Der Anwalt der Familie der in Wien getöteten 13-jährigen Leonie hat eine Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich angekündigt. Der Vorwurf: Die Asylverfahren der Verdächtigen hätten viel zu lange gedauert.
Auslieferung könnte Wochen dauern
Festnahme des vierten Verdächtigen

Nach der Festnahme des vierten Verdächtigen im Fall der im Juni in Wien-Donaustadt getöteten 13-Jährigen am Donnerstag in London hat der Anwalt der Familie des Opfers, Florian Höllwarth, eine Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich angekündigt. "Sie wird definitiv kommen", sagte er gegenüber der APA.

Vorwurf: Asylverfahren der Verdächtigen dauerten zu lange

Der Anwalt wirft der Republik vor, dass die Asylverfahren der Verdächtigen viel zu lange gedauert hätten. Für ihn hätten die Männer "ein Bedrohungsszenario für die Bevölkerung dargestellt" und sie hätten von den Behörden besser überwacht gehört.

Die Festnahme des vierten Verdächtigen ist Höllwarth zufolge für die Familie eine "extreme moralische Erleichterung" gewesen. Es sei dadurch auch das Vertrauen in die ermittelnden Behörden wieder hergestellt worden.

(APA/Red)

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