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Gespräche für Verschärfungen starten am Freitag

Die Gespräche, die am Donnerstag angekündigt wurden, starten am Freitag.
Die Gespräche, die am Donnerstag angekündigt wurden, starten am Freitag. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Freitag startet der Gesprächsreigen rund um Verschärfungen zur Bekämpfung der Coronakrise. Am Samstag sollen die Maßnahmen verkündet werden.

Der Gesprächsreigen der Regierung zu den geplanten neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise startet Freitagnachmittag. Der entsprechende Termin mit den Sozialpartnern wird vermutlich um 14 Uhr stattfinden. Samstagmittag sollen die Klubobleute der Opposition folgen, wahrscheinlich den Abschluss bildet danach eine Unterredung mit den Landeshauptleuten.

Form des Dialoges noch nicht fixiert

Noch nicht endgültig fixiert war nach Informationen der APA, in welcher Form der Dialog stattfinden soll. Mit den Landeshauptleuten wird videokonferiert. Mit den Vertretern der Parlamentsparteien könnte eventuell auch ein persönliches Gespräch im Kanzleramt abgehalten werden. Jenes mit den Sozialpartner-Präsidenten wird am Freitag jedenfalls mit persönlicher Präsenz absolviert.

Offenbar noch nicht endgültig fest steht indes, welche Maßnahmen dann am Samstag verkündet werden. Ein kompletter Lockdown wird es mit Sicherheit nicht werden. Es ist nicht einmal fix, dass die Gastronomie wie in Deutschland komplett zusperren muss, hieß es aus Koalitionskreisen. Vielmehr in Diskussion ist eine nächtliche Ausgangssperre, mit der quasi automatisch neue frühere Schließzeiten einher gehen würden und die auch private Treffen zu späterer Stunde verhindern könnten.

Weitere Einschränkungen bei Veranstaltungen fix

Sicher ist auch, dass es zu einer weiteren deutlichen Einschränkung bei Veranstaltungen kommt. Im Raum stehen z.B. Sportveranstaltungen vor leeren Rängen. Eng werden könnte es auch für Fitnessstudios und Yoga-Kurse, ebenfalls für kosmetische Dienstleistungen. Die Schulen sollen aber offen bleiben.

Freilich, angesichts der steigenden Infektionszuwächse, die sich gemäß aktuellen Daten auch heute wieder über 4.000 bewegen dürften, sind auch noch striktere Maßnahmen möglich.

(APA/Red)

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