Geschützte Kröten blockieren Bebauung von Wiener Nordbahnhofsgelände

Die Wechselkröte steht unter Schutz.
Die Wechselkröte steht unter Schutz. ©APA (Sujet)
Die Immobilienplaner am Nordbahnhof haben ein tierisches Problem: Kröten leben auf dem Areal in Wien-Leopoldstadt und blockieren damit den Bau von Wohnungen.

Die MA 22 bestätigte entsprechende Medienberichte, nach denen, unter anderem im Rudolf-Bednar-Park auf dem ehemaligen Nordbahnhofgelände, die in Österreich streng geschützten Kröten leben.

MA 22 bestätigt Lebensraum der Kröte am Nordbahnhof

Es sei noch kein Bauprojekt für das Gelände eingereicht aber es wären bereits welche angekündigt worden, heißt es weiter. „Dabei wird selbstverständlich darauf geachtet, dass Bauvorhaben am Nordbahnhofgelände unter Einhaltung der strengen Artenschutzbestimmungen des Wiener Naturschutzgesetzes durchgeführt werden“, so die Umweltschutz-Magistratsabteilung. Selbstverständlich wäre zudem eine naturschutzbehördliche Bewilligung notwendig. Darauf sollen die Projektwerber auch rechtzeitig hingewiesen worden sein. Ein Drittel des Stadtentwicklungsgebiets wurde seit 2008 bereits verbaut.

Bereits im Jahr 2012 wurde im Auftrag der MA 22 eine “Expertise zur Situation der Wechselkröte am Nordbahnhofgelände in Wien” ausgearbeitet. In Wien kommt die Krötenart in der Nähe von Siedlungen in Oberlaa und in Kagran und Aspern vor. Die Stadt legte, um die Tiere zu schützen, neun Wechselkrötenbiotope an.

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