Gesamtübernahme der "Alt-Wien"-Kindergärten in Sicht

In der Causa "Alt-Wien" Kindergärten zeichnet sich eine Lösung ab
In der Causa "Alt-Wien" Kindergärten zeichnet sich eine Lösung ab ©APA
Laut dem Masseverwalter des insolventen Kindergartens "Alt-Wien" dürften demnächst "erste Ergebnisse" mit einem großen französisch-deutschen Kindergartenbetreiber erzielt werden.
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 Insolvenzverwalter Philipp Dobner werden neben der in Aussicht stehenden Gesamtlösung auch noch weitere Gespräche mit Interessenten geführt.

“Alt-Wien”-Kindergärten: Gesamtübernahme in Aussicht

“Der Kaufinteressent betreibt vor allem in Frankreich, Deutschland und Belgien über 400 Betreuungseinrichtungen und hat in einigen deutschen Bundesländern auch seit längerem ein gemeinnütziges Trägermodell im Einsatz”, teilte Dobner schriftlich nach einer Gläubigerausschusssitzung mit. Angeboten wurde ein Kaufpreis, “der als ausgesprochen gut zu bezeichnen ist und über den derzeit vorliegenden anderen Angeboten – auch in einem Einzelverwertungsszenario – liegen würde”.

Win-Win Situation für Alle

Dobner sprach von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten. “Es könnten die Kinderbetreuungsplätze erhalten, über 300 Arbeitsplätze wieder geschaffen werden und die Gläubiger erhalten eine höchst mögliche Quote.” Von einer Gesamtlösung würden voraussichtlich nur ein bis zwei Standorte ausgenommen werden. Der Insolvenzverwalter soll mit den in Betracht kommenden Kaufinteressenten für eine Gesamtübernahme weiterverhandeln, wurde am Montag in der Gläubigerausschusssitzung festgelegt. Nun soll laut Dobner kurzfristig ein Endergebnis erzielt werden. Am Donnerstag (15. September) ist beim Insolvenzgericht eine erste Gläubigerversammlung angesetzt.

(APA/Red.)

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