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Geringe Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit

Nur sechs Prozent mehr jugendliche Arbeitslose als im Vorjahr verzeichnete das AMS. Diese Quote liegt deutlich unter der Gesamtzunahme.

Ende Juli waren bei den Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice Vorarlberg insgesamt 195 arbeitslose Personen in der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre vorgemerkt; das waren lediglich 11 oder 6 % mehr als vor einem Jahr.

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit in dieser Altersgruppe lag somit deutlich unter der Zunahme der Arbeitslosigkeit insgesamt (+22 %). Dem entspricht auch die Situation auf dem Lehrstellenmarkt: 144 sofort verfügbare Lehrstellensuchende waren beim AMS registriert, was gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang um 31 bzw. 17,7 % bedeutete.

Die Arbeitslosenquote lag Ende Juli in Vorarlberg bei 4,2 % und war damit deutlich niedriger als die gesamtösterreichische Quote von 5,6 %. Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote um 0,7 % Prozentpunkte gestiegen, gegenüber Juni gab es einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte.

Die Zuwachsrate der Arbeitslosigkeit war mit 22 % zwar etwas niedriger als im Juni (+23,8 %), jedoch die höchste aller österreichischen Bundesländer. An zweiter Stelle befand sich Salzburg mit einem Plus von 21,2 %, österreichweit nahm die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 16,6 % zu.

Deutliche Unterschiede in der Entwicklung des Arbeitsmarktes gibt es zwischen den einzelnen Vorarlberger Bezirken. Während im Bezirk Bludenz die Arbeitslosigkeit um 3,6 % zurück gegangen ist, mussten in den übrigen Bezirken Zunahmen zwischen 23,9 % (Dornbirn) und 29,5 % (Feldkirch) in Kauf genommen werden. Ohne diese positive Entwicklung im Bezirk Bludenz wäre das landesweite Ergebnis erheblich ungünstiger.

Die negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat zu einem deutlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit geführt. 764 der Ende Juli vorgemerkten 6.077 Arbeitslosen wiesen eine Dauer der Arbeitslosigkeit zwischen sechs und zwölf Monaten auf; die Zahl dieser Personen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 235 oder 44,4 % erhöht. Ihnen gilt die ganz besondere Aufmerksamkeit des Arbeitsmarktservice.

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