Gericht macht Weg für Nicaraguakanal frei

Der Oberste Gerichtshof in Managua hat eine Reihe von Verfassungsbeschwerden gegen den geplanten Nicaraguakanal zurückgewiesen und damit den Weg für das Mega-Projekt freigemacht. "Das Kanalgesetz ist verfassungsgemäß", sagte Gerichtspräsidentin Alba Luz Ramos am Donnerstag der Zeitung "La Prensa".


Oppositionelle, Umweltschutzverbände und Indio-Gruppen hatten insgesamt rund 30 Eingaben gegen den Kanalbau gemacht. Sie kritisierten vor allem, dass die chinesische Firma HKND den Kanal bis zu 100 Jahre betreiben soll. Damit werde die Souveränität des Landes beschnitten.

Mit der Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik will Nicaragua dem Panamakanal Konkurrenz machen. Baubeginn für das rund 40 Milliarden US-Dollar (rund 29 Mrd. Euro) teuere Projekt soll im kommenden Jahr sein.

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