Gemüse aus lebendiger Erde

Der Biohof „Adamah“ bringt den Wienern frische Bioprodukte direkt vor die Haustür.      

Vor ungefähr zehn Jahren haben Gerhard und Sigrid Zoubek damit angefangen ihre Ideen von einer Veränderung in der Landwirtschaft umzusetzen. Auf ihrem Biohof „Adamah“ in Glinzendorf im Marchfeld wächst ausschließlich biologisches Gemüse. Die Äcker dieses Landwirtschaftsbetriebes sind frei von Dünge – und Spritzmitteln. Nicht umsonst trägt der Hof den Namen „Adamah“, der aus dem Hebräischen kommt und soviel wie „lebendige Erde“ bedeutet. Für die über 70 Mitarbeiter, darunter viele Studenten der Universität für Bodenkultur bedeutet biologische Landwirtschaft mehr. Es ist eine Beziehung zur Erde, ein bewusstes Leben, ein bewusstes Umgehen mit seinen Mitmenschen und dem eigenen Körper. Elmar studiert an der Universität für Bodenkultur in Wien und arbeitet bei Adamah. In den Sommerferien ist er rund 100 Stunden in der Woche am Biohof tätig. Während des Semesters ist er für die Vermarktung zuständig. Seit 5 Jahren ernährt sich Elmar nur  von Bioprodukten und ist davon überzeugt, dass er seitdem viel aktiver ist und weniger Krankheiten hat.

                             

Der direkte Kundenkontakt ist den Mitarbeitern bei Adamah besonders wichtig. Die Landwirte haben nichts zu verbergen. Bei Exkursionen auf dem Hof und bei Hoffesten erhält man einen Einblick in die Arbeitswelt der Landwirte und kann sich davon überzeugen, dass es sich um einen Landwirtschaftsbetrieb handelt, wo die Früchte aus einem biologisch gesunden Boden wachsen und nicht mit Konservierungs-, Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln bearbeitet sind. Schädlinge werden durch ihre natürlichen Feinde vernichtet. So werden zum Beispiel Marienkäferlarven eingesetzt, welche die schädlichen Blattläuse fressen. Die Früchte sehen zwar nicht immer knackig und perfekt gewachsen aus, sind aber auch schädlingsresistenter. Die Biotomaten sind zum Beispiel dickschaliger und halten dadurch auch länger. Eine weitere Besonderheit des Hofs sind die violetten Karotten. Die Urform der Karotte war nämlich außen violett und nur im Inneren orange. Über die Jahrhunderte hindurch wurden dann nur mehr orange Karotten gezüchtet.

      

Damit die Wiener auch in Genuss der biologischen Produkte von Adamah kommen, können sie jeden Samstag von 8.00 – 14.00 am Naschmarkt Bio – Eck, 14 – tägig in den ungeraden Wochen am Bio – Bauernmarkt auf der Freyung und am Karmelitermarkt Bio – Eck jeden Samstag von 8.00 – 12.00 das gesunde Gemüse kaufen. Für jemanden, der nicht so gerne auf Märkte geht, hat sich Adamah was spezielles überlegt. Das „Adamah Kistl“, eine Art Biogemüsepaket, das von den Mitarbeitern des Biohofs mittlerweile schon an ungefähr 3000 Wiener Haushalte geliefert wird. Den Lieferrhythmus des Kistls kann man selbst bestimmen. So kann entschieden werden, ob jede Woche oder seltener ein „Adamah Kistl“ vor der Haustüre stehen soll. Frisch vom Feld wird nach den Wünschen der Kunden dieses „Biokistl“ zusammengestellt. Es gibt zum Beispiel welche für Singlehaushalte, ein „Mutter – Kind – Kistl“ und ein „Büro & Schul – Kistl“. Neben dem zur Saison passend ausgewählten Gemüse werden noch einige spannende Rezeptideen beigelegt. Adamah pflanzt aber nicht nur Gemüse an. Es kann auch ein „Obstkistl“ bestellt werden. Gefüllt mit Früchten, die die Saison zu bieten hat. Da die ersten heimischen Obstsorten aber erst im Mai zu ernten sind, bestellt Adamah Südfrüchte aus anderen Ländern. Dabei wird aber stets darauf geachtet, dass diese aus einem Biobauernbetrieb stammen, um so die Entwicklung der Biobauern weltweit zu stärken.

Wer Interesse an einem Adamah Kistl hat, erhält hier ausführliche Informationen
www.adamah.at
oder stattet dem Biohof einen Besuch ab :Biohof Adamah Arbeitsgemeinschaft Familie Zoubek 2282 Markgrafneusiedl, Glinzendorf 7

                    

 

 

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