Geldmaschine EURO 2008

Auch in Österreich soll die EURO 2008 positiv zu Buche schlagen. Eine Studie rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 0,15 Prozent.

Hauptnutzniesser werden die Baubranche und der Tourismus sein.

Knapp 6000 Vollzeit-Jobs soll der Fussball-Event vom Juli 2008 schaffen. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Sportökonomieinstitut Sports Econ Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und des Österreichischen Fussballbunds (ÖFB) erstellt hat.

Die totale Wertschöpfungseffekte des Events liegt bei 321©Mio. Euro (529 Mio. Franken), die Auswirkungen auf die Kaufkraft bei 263,4©Mio.©Euro. Die Höhe des zusätzlichen BIP-Wachstum sei „sensationell“, sagte der stellvertretende Generalsekretär der Wirtschaftskammer, Reinhold Mitterlehner, im vergangenen Januar vor den Medien. Investitionen in Stadien

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) erwartet insgesamt ein Wachstum des BIP von 2,3 Prozent für 2008. „Die gesamten Investitionen in die vier österreichischen Stadien betragen 136©Mio. Euro, 72©Mio.©Euro davon fliessen direkt in die Baubranche“, sagte Mitterlehner.

Die gesteigerte Tourismusnachfrage während der EURO 2008 bringt laut der Studie eine maximale zusätzliche direkte Wertschöpfung von 123,84©Mio.©Euro. Rechnet man indirekte Effekte dazu, steigere sich dieser Wert auf 196,34©Mio.©Euro. Dieses „Maximal-Szenario“ geht von einem Absatz von 96©Prozent aller aufgelegten Tickets aus.

Die Zuströme von Touristen während der EURO 2008 sollen knapp 9©Millionen zusätzliche Übernachtungen bringen, sagte Mitterlehner. Er erwartet 900©000 Gäste, die im Durchschnitt 9,2 Nächte bleiben sollen.

Dank der EURO 2008 sollen 5964 Jobs entstehen, die meisten davon in der Baubranche und im Tourismus. Knapp die Hälfte davon soll auch langfristig bestehen bleiben. Freiwillige Volontariate wurden in diesen Zahlen nicht berücksichtigt, der Grossteil der Beschäftigungsverhältnisse wird befristet sein.

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