Geköpftes Reh auf den Wiener Steinhofgründen: Fuchs als "Täter"

Für den Tod des Rehes sind nicht, wie von der FPÖ angenommen, Menschen mit Migrationshintergrund, sondern ein Fuchs verantwortlich
Für den Tod des Rehes sind nicht, wie von der FPÖ angenommen, Menschen mit Migrationshintergrund, sondern ein Fuchs verantwortlich ©BilderBox.com (Sujet)
Nicht wie vermutet ein Mensch, sondern ein Fuchs dürfte ein Reh am Wiener Steinhof geköpft haben. Das teilte die Polizei am Dienstag unter Berufung auf den Amtstierarzt der Stadt Wien mit. Das "Opfer" war am Sonntag von Spaziergängern gefunden worden.
Geköpfte Rehe gefunden
Buben töten Frischling

Nun ist klar, dass es sich um einen tierischen Täter handelt, der für den Tod eines Rehs auf den Steinhofgründen verantwortlich ist. Zunächst war vermutet worden, dass eventuell auch Menschen für den Tod des Rehs verantwortlich sein könnten.

Getötetes Reh: FPÖ verdächtigte Migranten

Erst jüngst hatten Buben im Lainzer Tiergarten einen Frischling stranguliert. Die FPÖ-Stadträtin Veronika Matiasek forderte in einer Aussendung vor dem Bekanntwerden der tierärztlichen Untersuchung des Falles die “Aufnahme der Themen Umwelt-, Natur- und Tierschutz in das Integrationsprogramm, vor allem für kulturfremde und bildungsferne Zuwanderer aus Ländern mit nachweislich wesentlich niedrigeren Standards in diesen Bereichen”.

Immer wieder werde von Attacken auf Hunde, Katzen, Enten oder Krähen durch Jugendliche berichtet, so Matiasek am Dienstag. “Und oft wären dies deutlich erkennbar migrantische Gruppen”, hieß es in der Aussendung.

Fuchs riss Reh auf Steinhofgründen

Dieser Verdacht der Blauen wurde nun ausgeräumt, vermutlich handelte es sich um einen Rotfuchs. Laut Wiener Umweltschutzabteilung ist dies die einzige in Mitteleuropa heimische Fuchsart.

(apa/red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 14. Bezirk
  • Geköpftes Reh auf den Wiener Steinhofgründen: Fuchs als "Täter"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen