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Gefahrenquelle Spielplatz: Verletzungsrisiko!

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Ausgelassenes Toben auf Rutschen, Schaukeln und Klettergeräten – Riesenspaß für Kinder. Aber auch ein Unfall ist schnell passiert.

Damit das Vergnügen nicht zur Gefahrenquelle wird, müssen die Geräte auf Spielplätzen und in Eigengärten aber regelmäßig gewartet werden, warnte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) am Donnerstag in einer Aussendung. 2006 haben sich 5.900 Kinder unter 15 Jahren durch Spielgeräte so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ein Drittel dieser Unfälle passierte in privaten Gärten,

“Oft stellen Eltern oder Großeltern für ihre Kleinen Spielgeräte im heimischen Garten auf, vergessen aber hin und wieder auf die regelmäßige Wartung”, sagte Rupert Kisser, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit und Sport im KfV. Zusätzlich komme es vor, dass Kinder im eigenen Garten häufiger unbeaufsichtigt gelassen werden, als auf öffentlichen Plätzen. “Und schon wird mehr getobt und auch häufiger gefallen”, so Kisser.

Übermut und Gleichgewichtsverlust sind Statistiken des KfV zufolge auch der Hauptgrund für Verletzungen. Defekte Geräte bergen natürlich dennoch ein Risiko.

Durch das Ausbessern von kleinen Mängeln kann man daher erheblich zur Sicherheit beitragen. Wer mehrere Geräte hat, kann durch die richtige Raumaufteilung und ausreichende Abstände zwischen den Geräten – vor allem bei schwingenden Schaukeln – Unfälle vermeiden.

Möchte man sichergehen, dass die Spielgeräte nicht zur Gefahr werden, sollte man darauf achten, dass sie fest mit dem Untergrund verbunden sind und das Fundament nicht sichtbar ist. Der Untergrund sollte idealerweise aus dämpfendem Material, wie etwa Sand, Rindenmulch oder Fallschutzmatten, bestehen.

Morsche Teile, Roststellen, spitze Kanten oder hervorstehende Nägel haben auf einem Spielplatz nichts verloren. Auch Steineinfassungen bei Sandkisten bergen ein Verletzungsrisiko für den Nachwuchs. Außenwände von Rutschen sollten mindestens 15 Zentimeter hoch sein, der Anfang der Rutsche absturzgesichert.

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