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Gefahrenguttransporter fing auf der S1 im Stadtgebiet Wien Feuer

Der Lkw mit Benzin-Fässern, der auf der S1 Feuer gefangen hatte, konnte glücklicherweise abgelöscht werden
Der Lkw mit Benzin-Fässern, der auf der S1 Feuer gefangen hatte, konnte glücklicherweise abgelöscht werden ©BPD Wien
Eine gefährliche Situation ergab sich am späten Mittwochnachmittag auf der S1: Ein Gefahrenguttransporter, der im Stadtgebiet Wien  unterwegs war, fing Feuer. Er hatte hochentzündliches Benzin geladen - höchste Explosionsgefahr zwang Polizei und Feuerwehr zu raschem Handeln.
Der Brand auf der S1

Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr machte ein Beamter der Landesverkehrsabteilung im Zuge seines Streifendienstes auf der S1 eine schockierende Entdeckung: Ein Lkw, der nahe der Abfahrt Rothneusiedl unterwegs war, stand in Flammen. Bei näherer Begutachtung stellte der Polizist fest, dass der Lkw mit mehreren Fässern hochentzündlichem Benzin beladen war.

Höchste Explosionsgefahr auf der S1

Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich um etwa 1200 Liter. Zusätzlich hatte der Transporter Möbel geladen.

Die Benzin-Fässer waren bereits angekohlt und aufgrund der starken Hitzeentwicklung leicht aufgebläht. Daher bestand höchste Explosionsgefahr. Ein großräumiger Sperrkreis mit einer Vollsperre der S1 Fahrtrichtung Schwechat wurde  unverzüglich eingeleitet.

Wie die Feuerwehr angab, stand das Fahrzeug bei der Ankunft der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Es kam zum Bersten von zwei Fässern und einer entsprechenden Erhöhung der Brandintensität, heißt es in einer Aussendung.

Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und die Fässer so weit kühlen, dass ein gefahrloser Abtransport mittels Kran möglich war. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der 25-jährige Lenker wurde angezeigt, da bei seiner Fahrt auf der S1 keine entsprechende Kennzeichnung über den Gefahrenguttransport am Fahrzeug angebracht war.

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